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Online-Marktplätze: Schweizerische Post stellt Kaloka ein

Logistik-Erfahrungen sollen weiterhin genutzt werden.
Lokale Angebote online bestellen: Mit diesem Motto wollte Kaloka die Kunden gewinnen. (Foto: Schweizerische Post)
Lokale Angebote online bestellen: Mit diesem Motto wollte Kaloka die Kunden gewinnen. (Foto: Schweizerische Post)
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Matthias Pieringer

Die Schweizerische Post beendet nach drei Jahren das Projekt Kaloka. Unter Kaloka.ch testete die Post mit Händlern und Spezialgeschäften in den Städten Bern und Zürich einen Online-Marktplatz und die damit einhergehenden logistischen Herausforderungen der Zustellung in wenigen Stunden. Die gesammelten Erfahrungen in der Logistik und im E-Commerce würden in die Weiterentwicklung der Post-Dienstleistungen für den digitalen Handel einfließen, teilte der Logistikdienstleister am 7. November in Bern mit.

Skalierbarkeitserwartungen nicht erfüllt

Es sei beabsichtigtet gewesen, Kaloka zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell zu entwickeln, das sich auf weitere Städte ausweiten lässt. Diese Erwartung in Sachen Skalierbarkeit hat Kaloka nach Angaben der Schweizerischen Post jedoch nicht erfüllt. Die betroffenen Händler in Bern und in Zürich seien informiert.

Online-Marktplatz für lokale Händler

Die Schweizerische Post hatte Kaloka.ch 2016 als Online-Marktplatz für lokale Spezialgeschäfte und Manufakturen stadtbekannter Produkte lanciert. Händler in den Städten Bern und Zürich hatten die Möglichkeit, ihre Produkte mit Kaloka.ch auf einem weiteren Verkaufskanal einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Zustellung erfolgte in die nahe Agglomeration innerhalb von wenigen Stunden oder schweizweit auf dem Postweg in den Folgetagen.

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