Online-Event: automatica sprint feierte digital Premiere

3.500 Teilnehmer nutzten das virtuelle Format zum Austausch.

Die automatica sprint feierte digital ihre Premiere. (Foto: Messe München)
Die automatica sprint feierte digital ihre Premiere. (Foto: Messe München)
Sandra Lehmann

Die virtuellen Fachveranstaltungen automatica sprint und munich_i feierten vom 22. bis 24. Juni 2021 gemeinsam Premiere. Das teilte der Veranstalter, die Messe München, Ende Juni im Rahmen einer Pressemeldung mit. Demnach stießen das digitale Format im automatica-Portfolio und der munich_i Hightech-Summit zum Thema Robotik und künstliche Intelligenz (KI) bei den Teilnehmern auf durchweg positive Resonanz. Mehr als 3.500 Teilnehmer aus der Robotik- und Automationsindustrie haben der Messe München zufolge die Chance genutzt, sich auf der automatica sprint auszutauschen und online zu vernetzen. Und im Rahmen von munich_i digital in KI- und Robotik-Welten einzutauchen. Falk Senger, Geschäftsführer Messe München zieht nach drei Tagen Online-Event eine positive Bilanz:

„Nach der Corona-bedingten langen Veranstaltungspause war es unser Ziel, der Branche mit der automatica sprint endlich wieder einen Treffpunkt für Austausch und Wissenstransfer zu bieten. Mit Beteiligungen von knapp 90 Ausstellern und über 3.500 Teilnehmern wurde das Format gut angenommen. Zusätzlich konnten wir mit munich_i einen wichtigen Mehrwert für die Branche liefern. Nun freuen wir uns darauf, im Juni nächsten Jahres unsere Aussteller und Besucher wieder face-to-face hier in München begrüßen zu dürfen.“

Besonderer Beliebtheit habe das Rahmenprogramm erfreut, wie die Messegesellschaft mitteilte: Die hohe Beteiligung von durchschnittlich 110 Teilnehmern je Vortragsformat spiegele die Qualität des Programms wider. Dabei habe jeder Teilnehmer durchschnittlich sechs Vortragsformate besucht. Spitzenreiter mit knapp 1.400 Teilnehmern während der drei Veranstaltungstage sei der munich_i Hightech-Summit gewesen. Positiv bewerte man seitens der Messe München auch das Interesse an den Brand Rooms der Aussteller. Viele Teilnehmer hätten die Möglichkeit genutzt, sich online mit Geschäftspartnern zu vernetzen und Nachrichten auszutauschen. So kamen an den drei Veranstaltungstagen nach Angaben der Messegesellschaft mehr als 2.800 Kontaktaufnahmen mit regem Austausch zustande.

Als besonderes Highlight des Rahmenprogramms sieht die Messe München den virtuellen VDMA R+A OPC UA Demonstrator, der die Vorteile von digitalen Zwillingen in der Produktion visualisiert und damit neue Wege für die Erklärung komplexer Technologien im digitalen Raum beschreitet. Die Live-Demos seien durchweg sehr gut besucht gewesen. Die Teilnehmer erhielten Einblick in das digitale Abbild einer realen Montagemaschine, konnten virtuell eintauchen und live ihre Fragen an die Experten stellen. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer von VDMA Robotik + Automation, unterstreicht:

„Auch im digitalen Raum bleibt die automatica sprint dem Nutzenversprechen der Leitmesse automatica treu: der unangefochtenen Themenführerschaft in Sachen Robotik und Automation. Das inhaltliche Angebot war in Qualität und Breite wieder einmal herausragend.“

Auch Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer der Kuka AG, Vorsitzender VDMA Robotik + Automation, bekräftigt:

„Die automatica sprint war ein Experiment, das wir für sehr gelungen halten. Fazit: Unser aller Kampfgeist hat sich gelohnt. Das Programm war hervorragend und die Sessions wurden durchweg gut besucht und am zweiten Tag hatte Kuka bereits mehrere hundert interessierte Besucher. Auch die Umsetzung war professionell und technisch einwandfrei – nicht zuletzt dank der intuitiv verständlichen Plattform. Klar, eine digitale Veranstaltung ist mit einer Präsenzmesse nicht vergleichbar, aber wir haben das Beste aus der Pandemiesituation gemacht und viel für die Zukunft dazugelernt. Jetzt heißt es: voller Fokus auf die automatica 2022!“

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