Nutzfahrzeuge: Iveco verteilt Aufgaben neu

Fahrzeughersteller strukturiert Produktion in Italien und Spanien um.
Die Baureihe Iveco "Stralis" wird zukünftig in Italien vorproduziert und in Spanien montiert. (Foto: Iveco)
Die Baureihe Iveco "Stralis" wird zukünftig in Italien vorproduziert und in Spanien montiert. (Foto: Iveco)
Sandra Lehmann

Der italienische Nutzfahrzeugehersteller Iveco S.p.A, Turin, verteilt die Aufgaben in seinen Werken in Madrid, Spanien, und Vallodolid, Italien, neu.

Vorproduziert in Italien, montiert in Spanien

Das Werk in Madrid, das bisher für die komplette Fertigung der schweren Baureihen „Trakker“ und „Stralis“ sowie für die Produktion bestimmter Sonderbaureihen zuständig war, wird zukünftig ausschließlich die Montage der beiden Baureihen übernehmen. Die Produktionsstätte in Valladolid, wo bisher die Fahrgestelle für die Transporterbaureihe „Iveco Daily“ entstanden, wird künftig als Vorproduzent die Fertigung der Fahrerhäuser für das Werk in Spanien übernehmen. Die jetzige Produktion der Sonderfahrzeuge sowie die Fertigung der Transporterfahrgestelle werden in die italienischen Werke Piacenza und Suzzara verlegt, wo derzeit bereits Sondermodelle gefertigt werden.

Mehr Effizienz in der Produktion

Mit der Verlagerung der Produktion, die in zwei Schritten 2015 und 2016 durchgeführt wird, möchte Iveco die Spezialisierung seiner Werke vorantreiben und die Effizienz in den Produktionsstätten steigern. Wie das Unternehmen in einer Pressemeldung vom 28. Mai 2015 mitteilt, ist mit der Verlagerung kein Abbau von Arbeitsplätzen verbunden.

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