Nutzfahrzeuge: Ford-Trucks starten auf dem deutschen Markt

F-Trucks Deutschland hat mit einem Festakt am Stegmeier-Stammsitz in Crailsheim offiziell den Vertrag als Generalimporteur für Ford Lkw unterzeichnet.

Von links: Alex Kröper, Ford Trucks Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter; Özenc Kirandi, Ford Trucks International, Geschäftsführer Deutschland, Österreich, Schweiz; Marc Stegmaier, Ford Trucks Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter; Dave Johnston, Ford Otosan, Stellvertretender Generaldirektor; Jan Plieninger, Ford Trucks Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter; Emrah Duman, Ford Otosan, Leitung Internationale Märkte. (Foto: F-Trucks Deutschland)
Von links: Alex Kröper, Ford Trucks Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter; Özenc Kirandi, Ford Trucks International, Geschäftsführer Deutschland, Österreich, Schweiz; Marc Stegmaier, Ford Trucks Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter; Dave Johnston, Ford Otosan, Stellvertretender Generaldirektor; Jan Plieninger, Ford Trucks Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter; Emrah Duman, Ford Otosan, Leitung Internationale Märkte. (Foto: F-Trucks Deutschland)
Matthias Pieringer
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

„Wir werden die starke neue Marke auf dem größten Nutzfahrzeugmarkt in Europa“ , hat Jan Plieniger am Tag der Vertragsunterzeichnung, am 5. Oktober, als einer der Geschäftsführer von F-Trucks auf der Bühne in Crailsheim verkündet. Zusammen mit Ales Kröper und Marc Stegmaier leitet Plieninger den deutschen Generalimporteur von Ford Otosan in der Türkei. Alle drei repräsentieren die vierte Generation der Stegmeier-Gruppe, die mit F-Trucks um ein weiteres Mitglied gewachsen ist.

Gemeinsam mit dem Management der Ford Otosan aus der Türkei informierte auf einer Pressekonferenz die Geschäftsleitung von F-Trucks die Öffentlichkeit über die geplanten Aktivitäten und die dahinterstehende Strategie des Herstellers auf dem deutschen Markt. Zunächst wolle man sich in Deutschland im Segment der schweren Lkw auf die Zugmaschine „F-Max“ fokussieren, waren sich die  Sprecher beider Unternehmen einig. Dave Johnston, stellvertretender Generaldirektor von Ford Otosan, erklärte dazu: „Wir wollen mit dem Eintritt in den deutschen Markt unsere Expansion in Europa fortsetzen.“

Derzeit sei Ford mit schweren Lkw in 45 Ländern vertreten. Innerhalb der kommenden Jahre solle, so Johnston, die Zahl auf 55 Länder erhöht werden. „Deutschland spielt für uns eine ganz besondere Rolle, es ist ein Schlüsselmarkt.“ 

Jahrzehntelange Geschäftsbeziehung

Zwischen Stegmaier und Ford besteht bereits eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung. Der Gründer der Unternehmensgruppe, Hermann Stegmaier, schloss bereits 1930 einen noch heute gültigen Handelsvertrag mit Ford ab. In Crailsheim, am Stammsitz der Ford-Aktivitäten von Stegmaier, werden nun sämtliche Services für Pkw, Transporter und Lkw von Ford angeboten. Auch die F-Trucks Deutschland hat ihren Sitz beim Ford-Autohaus Automobil-Forum Stegmaier Crailsheim.

Bisher gibt es deutschlandweit 21 Partnerstützpunkte von F-Trucks. Bis Ende des nächsten Jahres sollen 60 Stützpunkte am Netz sein. In diesem Ausbau des Servicenetzes sieht Özenc Kirandi, Area-Manager Ford-Trucks für Deutschland, Österreich und die Schweiz, einen der wichtigsten Faktoren für den Erfolg: „Deutschland liegt im Herzen von Europa. Wenn man erfolgreich sein will, muss man also auch als erstes die entsprechenden Services und Dienstleistungen in Deutschland anbieten.“

F-Trucks Deutschland ist Generalimporteur für Ford-Trucks auf dem deutschen Markt, zudem bietet es sämtliche Services rund um die schweren Nutzfahrzeuge an. Geschäftsführer des 2021 gegründeten Unternehmens sind Jan Plieninger, Marc Stegmaier und Alex Kröper. Hinter F-Trucks Deutschland steht die Unternehmensgruppe Stegmaier, die bereits seit 1930 eng mit Ford verbunden ist. Damals schloss der Gründer der Unternehmensgruppe einen der ersten und bis heute gültigen Verträge mit Ford auf dem deutschen Markt ab. Die drei Geschäftsführer wiederum sind Urenkel des Firmengründers.

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