Niederhubwagen: Linde setzt auf klappbare Fahrerstandplattform

Die Leistungsfähigkeit der Linde T16 P und T20 P Niederhubwagen mit klappbarem Fahrerstand sind auf die Anforderungen leichter bis mittelschwerer Einsätze ausgelegt.

Mit dem Linde T16 P bzw. Linde T20 P gibt es neu entwickelte Niederhubwagen für schnelle Warenbewegungen an der Lkw-Rampe sowie für kurze bis mittlere Transportstrecken. Seitenbügel und Fahrerstand werden dafür nach unten geklappt. (Bild: Linde MH)
Mit dem Linde T16 P bzw. Linde T20 P gibt es neu entwickelte Niederhubwagen für schnelle Warenbewegungen an der Lkw-Rampe sowie für kurze bis mittlere Transportstrecken. Seitenbügel und Fahrerstand werden dafür nach unten geklappt. (Bild: Linde MH)
Therese Meitinger
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Der Flurförderzeugspezialist Linde Material Handling hat mit den Niederhubwagen „Linde T16 P“ und „Linde T20 P“ zwei neue, kompakte Modelle mit klappbarem Fahrerstand auf den Markt gebracht. Das berichtet eine Pressemitteilung vom 2. August.  Dank der klappbaren Plattform können die Mitarbeiter auf längerer Strecke mit dem Gerät fahren. Müssen hingegen Paletten zentimetergenau manövriert werden, lassen sich Fahrerstand und Seitenbügel nach oben klappen.

„Beengte Platzverhältnisse sind beim Be- und Entladen von Lkw sowie in den angrenzenden Bereichen der Warenverteilung eine besondere Herausforderung“, schildert Peter Klug, Produktmanager Lagertechnik Deutschland bei Linde MH. „Zwischen dicht an dicht stehenden Paletten auf der Lkw-Ladefläche oder entlang unübersichtlicher Fahrwege durch Umschlagzonen müssen die Bediener ihre Geräte hundertprozentig im Griff haben. Sie schätzen kompakte, ergonomische Fahrzeuge, mit denen sie sicher und zügig arbeiten können.“

Mit 1,6 und 2,0 Tonnen Tragfähigkeit verfügen die kompakten Geräte über eine Breite von 720 Millimetern. Der 1,3 Kilowatt starke Drehstrommotor beschleunigt die Fahrzeuge auf eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 8,5 km/h, über Parameter lassen sich aber auch Limitierungen einstellen. Der automatische Booster-Effekt sorgt für einen zusätzlichen Drehmomentschub in schwierigen Situationen, zum Beispiel beim Herausfahren aus einem Schlagloch oder beim Herausziehen einer im Lkw feststeckenden, mit Folie umwickelten Palette. Auf schrägen Wegstrecken erreichen die Niederhubwagen Steigfähigkeiten von 15 Prozent (Linde T16 P) beziehungsweise 13 Prozent (Linde T20 P) mit Last sowie 20 Prozent ohne Last.

Eine elektrische Lenkung erlaubt auch unter Volllast eine leichtgängige und präzise Steuerung, während die Fünf-Punkt-Auflage mit zentriertem Antriebsrad und gefederten Stützrollen das Gerät beim Transport stabil hält. Optionale, integrierte Onboard-Ladegeräte machen die Betreiber unabhängig von festen Ladestationen.

Die Seitenbügel, die den Bediener sicher innerhalb der Chassis-Konturen halten, sind bei den neuen Modellen robuster ausgeführt und gepolstert. Der spezielle Linde-Deichselkopf verfügt jetzt über einen Aktivierungswinkel von 65°, was Bedienerinnen und Bedienern mit geringerer Körpergröße entgegenkommt. Auf 663 Millimeter verbreitert wurde die Fahrerstandplattform, die mit einer Höhe von 162 Millimetern dem Fahrer den Einstieg erleichtert. Eine neue Option ist die Zubehörleiste aus Metall, an der Arbeitsscheinwerfer, Scanner oder der Linde BlueSpot befestigt werden können. Das ebenfalls optionale Lastschutzgitter verhindert ein Verrutschen der Ladung in Richtung Bediener.

 Die neuen Niederhubwagen gibt es wahlweise mit Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterie der neusten Generation. Im Linde-Portfolio sind die Modelle Linde T16 P und T20 P das Bindeglied zwischen reinen Mitgängerfahrzeugen und den kürzlich vorgestellten, hoch performanten Modellen mit klappbarer oder fester Fahrerstandplattform.