Neues Werk für Niederhubwagen

Jungheinrich hat 30 Mio. Euro in Landsberg investiert.
Thilo Jörgl
Die Hamburger Jungheinrich AG hat heute in Landsberg bei Halle (Saale) eine neue Produktionsstätte für Elektro-Niederhubwagen eröffnet. Der Staplerhersteller investierte dafür 30 Mio. Euro. Jungheinrich zufolge sollen dort bis Jahresende rund 70 Menschen beschäftigt werden. Von Mitte 2010 an sollen alle Elektro-Niederhubwagen von Landsberg aus an Kunden in aller Welt geliefert werden. Dem Unternehmen zufolge ist das Werk als „Center of Excellence“ mit Entwicklungsabteilung und Produktion konzipiert worden. Pro Jahr können die Mitarbeiter bis zu 30.000 Geräte herstellen. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Frey betonte bei der Eröffnung, dass es gerade in schwierigen Zeiten wichtig sei, die Weichen für die Zukunft „klug zu stellen“. Der Bau des neuen Werks und die Auslagerung der Elektro-Niederhubwagenproduktion aus dem Standort Norderstedt ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers bereits 2007 beschlossen worden. Nach Informationen von LOGISTIK HEUTE ist die Errichtung eines Werkes in Degernpoint unweit des Jungheinrich-Standorts Moosburg nach dem Spatenstich vorerst auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt worden. Wenn der Markt wieder anziehe, könne man am oberbayerischen Standort sofort mit den Arbeiten beginnen, betonte der Firmensprecher gegenüber LOGISTIK HEUTE.
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