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Neue Seidenstraße: BME kooperiert mit Verbänden in Westchina

Als erster Schritt ist der Aufbau einer gemeinsamen Procurement-Plattform geplant.

Der BME verstärkt sein Engagement in Westchina. (Foto: Paul Rushton, Fotolia)
Der BME verstärkt sein Engagement in Westchina. (Foto: Paul Rushton, Fotolia)
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Therese Meitinger

Der BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik) hat Ende Juli bekanntgegeben, im Rahmen der chinesischen „Belt & Road“-Initiative den Zuschlag für ein staatliches Förderprojekt zum Beschaffungsmarkt in Westchina erhalten zu haben. Als Kooperationspartner nannte der Verband das IAIT-Institut für Automatisierung und Industrie Technologie GmbH (IAIT) sowie Regierungsorganisationen der Provinz Sichuan und der Stadt Chengdu/Pujiang. Ebenfalls dabei sei die Sino-German (Pujiang) SME Cooperation Zone.

„BME und IAIT werden gemeinsam mit ihren chinesischen Partnern zunächst die Potenziale des westchinesischen Beschaffungsmarktes ermitteln“, erklärte BME-China-Beauftragter Riccardo Kurto. Später sollen dann Lieferanten der Region mit interessierten Unternehmen zusammengeführt werden. Dafür werde derzeit eine onlinebasierte „Sino German Procurement Platform“ aufgebaut.

Ende Juli 2018 fand bereits der „2. Sino-German Procurement 4.0 Summit“ in der westchinesischen Metropole Chengdu statt. Die Stadt gilt nach Angaben des BME als Knotenpunkt der „Belt & Road“-Initiative. Auf der gemeinsam von BME und IAIT organisierten Veranstaltung sei es im vergangenen Jahr gelungen, die mitgereisten Einkäufer namhafter deutscher und europäischer Industrieunternehmen für Geschäftsmöglichkeiten im Westen Chinas zu sensibilisieren, so Riccardo Kurto. Unter anderem waren Reyher, Airbus, FCA, Schaeffler und Phoenix Contact nach Chengdu gereist.

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