Neue Köhlbrandbrücke: Hamburgische Bürgerschaft stimmt Senatsplänen zu

(dpa/lno) Schon jetzt gibt es Einschränkungen für den Lkw-Verkehr auf der maroden Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. Der Senat will einen Brückenneubau. Die Bürgerschaft unterstützt den Plan.

Lastwagen fahren auf der Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. (Foto: Georg Wendt/dpa)
Lastwagen fahren auf der Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. (Foto: Georg Wendt/dpa)
Matthias Pieringer

Die Hamburgische Bürgerschaft hat den Plänen des Senats zum Bau einer neuen Köhlbrandbrücke mit rot-grüner Mehrheit zugestimmt. CDU und AfD enthielten sich bei der Abstimmung am Mittwoch, die Linken stimmten dagegen.

Geplant ist, die Köhlbrandbrücke bis Anfang der 2040er Jahre durch einen um 20 Meter höheren Neubau zu ersetzen. Grund ist neben dem schlechten Bauzustand der alten Brücke auch deren Durchfahrtshöhe von nur 53 Metern, die nach Angaben des Senats der Entwicklung der Schiffsgrößen nicht mehr gerecht werde.

Kalkuliert wird der Neubau mit Kosten zwischen 4,4 und 5,3 Milliarden Euro. Hamburg hofft dabei auf eine finanzielle Beteiligung des Bundes. Die alte Brücke – auf der es bereits Einschränkungen für den Lkw-Verkehr gibt – soll bis 2046 abgerissen werden.