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Neubau: Verdion baut spekulativ bei Berlin

Im Verdion Airpark Berlin sollen weitere 20.000 Quadratmeter Logistikfläche entstehen.

Der Startschuss zum finalen Bauabschnitt des Verdion Airpark Berlin ist gefallen. (Visualisierung: Verdion)
Der Startschuss zum finalen Bauabschnitt des Verdion Airpark Berlin ist gefallen. (Visualisierung: Verdion)
Melanie Endres

Der Projektentwickler Verdion hat in der dritten und letzten Bauphase des „Verdion Airpark Berlin“ in Schönefeld mit der Entwicklung von vier jeweils 5.000 Quadratmeter großen Logistikgebäuden begonnen. Wie das Unternehmen verkündete, erfolgte der Baustart spekulativ und die Fertigstellung sei für das zweite Quartal 2020 geplant.

Höchste Energieeffizienz

Laut Mitteilung sind die geplanten Gebäude höchst energieeffizient und verfügen jeweils über fünf Verladerampen, eine Bodenbelastungsfähigkeit von 50 Kilonewton pro Quadratmeter sowie Büro- und Gemeinschaftsflächen. Die genaue Ausgestaltung bleibt nach Angaben des Projektentwicklers dabei für die Mieter flexibel.

Nahe Berlin Mitte

„Stadtnahe Logistik ist gefragt wie nie“, sagt Stephan Dalbeck, Business and Portfolio Director von Verdion. „Egal ob für Onlinehändler mit Same-Day-Delivery-Angebot, Frische- oder Pharmalogistiker: Wenn es um die schnelle Erreichbarkeit der Berliner Kunden geht, gibt es aktuell keine andere Logistikentwicklung, die näher an der Innenstadt liegt.“ Vom Verdion Airpark Berlin erreiche man den Bezirk Mitte in knapp 30 Minuten. „Die Flächen eignen sich insbesondere für Berliner Mittelständler oder auch Start-ups, deren Distributionsaktivitäten mittlerweile die Kapazitäten des Umschlagplatzes in der Poststelle des Büros oder der Garage übersteigen“, fährt Dalbeck fort. „Weil ein schneller Marktzugang für viele Unternehmen essenziell ist, starten wir die Entwicklung spekulativ. Trotzdem bleiben viele Elemente für die individuelle Ausgestaltung flexibel.“

Partner im Projekt

Der Verdion Airpark Berlin wird vom paneuropäischen Immobilien-Investmentmanager Patrizia AG finanziert, als Generalunternehmer fungiert die List Bau Nordhorn, so die Angaben in der Pressemitteilung. Des Weiteren sind als Projektmanager Tricer Management GmbH und das Architekturbüro Kühling an der Entwicklung beteiligt.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Partner Verdion uns die Errichtung weiterer vier Logistikimmobilien anvertraut hat“, erklärt Andreas Brockhaus, Geschäftsführer von List Bau Nordhorn. „Wie schon beim vorhergehenden Verdion-Projekt nutzen wir zur Planung Building Information Modeling, in deren Rahmen ein 3D-Modell angefertigt wird. Sowohl Bauherr als auch Mieter können die Immobilie damit vorab digital betreten.“

Verschiedene Mieter

Eine 10.000 Quadratmeter große Logistikimmobilie wurde im Rahmen der dritten Bauphase des Verdion Airpark Berlin bereits fertiggestellt. Sie ist laut Mitteilung vollständig an das Logistikunternehmen Dachser SE vermietet. Das Bauwerk der Phase 1 wurde bereits im Jahr 2016 eröffnet. Mieter in dem 29.500 Quadratmeter großen ersten Gebäudeteil sind der Lebensmittel-Lieferservice Bringmeister, das Metallindustrieunternehmen Puk und ebenfalls Dachser SE. Phase 2, die eine 22.150 Quadratmeter große Halle umfasst, wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Die Fläche ist jeweils zur Hälfte an die Dürkop GmbH, einen Ersatzteilversorger für Marken-Werkstätten, und an Streiff & Helmold, einen Dienstleister für den Schienenverkehr, vermietet.

Verdion Airpark Berlin

Der Verdion Airpark Berlin liegt direkt an der B96a. Die Auffahrt zur Autobahn A113, die den Berliner Stadtring (A100) und den Berliner Ring (A10) verbindet, ist nur zwei Kilometer entfernt. Die Flughäfen Schönefeld und Berlin-Brandenburg liegen in einem Umkreis von zehn Kilometern. Zusätzlich ist der Verdion Airpark Berlin gut über das Nahverkehrs-Netzwerk zu erreichen, so die Angaben. Mehrere Bushaltestellen befinden sich direkt am Gelände und die S-Bahn-Station Flughafen Berlin-Schönefeld ist fußläufig erreichbar.

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