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Neubau: Tunnel für Kunststoffrohre

SSI Schäfer baut vollautomatisches Lager für Gebr. Ostendorf.
Mehr Platz: Gebr. Ostendorf lässt am Haupsitz ein neues Lager bauen. (Visualisierung: SSI Schäfer)
Mehr Platz: Gebr. Ostendorf lässt am Haupsitz ein neues Lager bauen. (Visualisierung: SSI Schäfer)
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Nadine Bradl

Die Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH mit Sitz in Vechta hat die Fritz Schäfer GmbH (SSI Schäfer) beauftragt, ein Distributionszentrum zu errichten. Ostendorf produziert und vertreibt Kunststoffrohre sowie Formstücke aus Polypropylen und will mit dem Neubau mehrere ihrer Lagerbereiche in einem zentralen Distributionszentrum zusammenführen. Damit soll eine gesamtheitliche Prozessoptimierung erreicht werden. Die Übergabe der Anlage ist für Juni 2016 geplant.

Unterirdischer Tunnel

Laut SSI Schäfer wird dann ein unterirdischer Tunnel Ostendorfs Produktionshalle mit dem neuen Distributionslager verbinden. Aus der Produktion gelangen die Kunststoffrohre und Formteile in die Verpackung und werden auf Paletten gelagert. Nachdem die Paletten mit Stretchfolie umwickelt wurden, erfolgt ein Barcode-Scan und eine Gewichtsprüfung. Eine Fördertechnikanlage transportiert die Paletten durch den Tunnel ins neue Lager. Mit 1.440 Kanälen und einer 10-fach tiefen Ausführung wird das automatische Kanallager über 14.400 Europalettenstellplätze verfügen. Zwei Regalbediengeräte (RBG) des Typs „Exyz“ entnehmen die Paletten von der Fördertechnik und transportieren sie zum Lager. Als Lastaufnahmemittel wird das Schäfer „Orbiter“-System eingesetzt.

Platzsparender Transport

Erreicht das RBG den Kanal, verfährt das System die Palette an ihren von der Software „WAMAS“ vorgegebenen Lagerplatz. Zudem verbindet eine Palettenförderanlage das Hochregallager mit dem Warenausgang. WAMAS sorgt für eine auftragsbezogene Bereitstellung der Paletten an den Verladeplätzen der Lkw. Aufgrund des geringen Gewichtes der Kunststoffprodukte werden im Warenausgang je zwei Paletten mithilfe eines Palettendopplers automatisch übereinandergestapelt und so platzsparend in die Lkw verladen werden.

Steigende Kundenanforderungen

Holger Büscherhoff, Geschäftsführer, Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH, berichtet, wieso der Neubau nötig ist: „Die steigenden Anforderungen unserer Kunden an die Qualität der Ware, Lieferfähigkeit, kurze Reaktionszeiten und hohe Flexibilität waren ausschlaggebend für den Bau eines zentrales Lagers. Ziel ist es, eine verbesserte Verpackungsqualität unserer Ware zu erreichen und sie über Nacht für den Versand am nächsten Tag bereitzustellen.“

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