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Neubau: Segro stellt Logistikzentrum in den Niederlanden fertig

17. 000 Quadratmeter umfasst das „Logistics Centre Schiphol“.

Die Fertigstellung des Logistikzentrums Schiphol ist ein Meilenstein für die Geschäftsstrategie von Segro in den Niederlanden. (Foto: Segro)
Die Fertigstellung des Logistikzentrums Schiphol ist ein Meilenstein für die Geschäftsstrategie von Segro in den Niederlanden. (Foto: Segro)
Melanie Endres

Segro hat den Bau des neuen „SEGRO Logistics Centre Schiphol“ nahe dem Amsterdamer Flughafen in den Niederlanden fertiggestellt. Wie das Unternehmen kürzlich verkündete, war für die Baumaßnahmen der Immobilien mit zwei Mieteinheiten, die zusammen 17.000 Quadratmeter Lagerfläche bieten, das Unternehmen Aan de Stegge Twello verantwortlich. Bei der Vermietung des SEGRO Logistics Centre Schiphol wird Segro nach Eigenangaben von 1530 Real Estate beraten.

„Die Philosophie von Aan de Stegge Twello, Qualität und Innovation zu bauen, steht voll und ganz im Einklang mit der Zukunftsvision von Segro. Gemeinsam haben wir ein Gebäude entworfen und errichtet, in dem die Mieter ihre Prozesse genau nach Bedarf strukturieren können“, sagt Marco van der Laan, Direktor Aan de Stegge Twello.

Erster Mieter ist Gefco

9.300 Quadratmeter der Logistikfläche werden laut Pressemitteilung von Gefco bezogen, einem weltweit tätigen Logistikdienstleister. Aufgrund seiner internationalen Ausrichtung auf komplette Supply-Chain-Lösungen in verschiedenen Branchen sei der Standort Schiphol perfekt geeignet für das Geschäft von Gefco.

„Dieses neue Lager passt gut zu unserem Ziel, Gefco am besten verfügbaren Standort anzusiedeln. Das Gebäude muss die Voraussetzungen erfüllen, die unseren Kunden aufgrund ihrer Lieferketten an Logistikimmobilien stellen. Neben Stückgut bietet dieses Lager auch die Möglichkeit, Life Science- und Healthcare-Produkte unter verschiedenen Temperaturbedingungen zu lagern. Mit diesen Vorteilen bietet uns das neue Segro-Gebäude im Schiphol Trade Park genau das, was wir brauchen, um unsere Dienstleistungen für unsere Kunden optimal zu erbringen“, sagt Hielke Hager, Landesleiterin Gefco Benelux.

7.800 Quadratmeter Logistikfläche frei

Neben der Gefco-Einheit ist eine zweite Einheit mit über 7.800 Quadratmetern zur Anmietung verfügbar. Mit seinen verschiedenen Vorteilen, wie der Möglichkeit der Kühlung, der optimalen Sicherheit der Waren und der Nähe zu Schiphol, eignet sich der Standort laut Segro für Unternehmen aus diversen Branchen, wie zum Beispiel der Pharmabranche und für Unternehmen, die auf Luftfracht angewiesen sind.

Nachhaltig und zukunftssicher

Das neue Gebäude soll ein BREEAM Excellent-Zertifikat erhalten, heißt es in der Mitteilung. Um dies zu erreichen und das Gebäude nachhaltig und zukunftssicher zu machen, wurde laut Segro „Technologien, der Umgebung und dem Wohlbefinden des Endnutzers große Aufmerksamkeit geschenkt“. Der Energie- und Materialverbrauch werde überwacht, um bei Bedarf Anpassungen zu erleichtern. Zudem werden Wärme- und Kältespeicher verwendet, der Energieverbrauch ist gering, und es wurde ein nachhaltiger Beleuchtungsplan umgesetzt, der so viel Tages- und LED-Licht wie möglich zulässt, so die Angaben der Pressemitteilung.

„Als Investor und Entwickler stellen wir hohe Anforderungen an unsere Immobilien, um sicherzustellen, dass wir unseren Kunden Gebäude zur Verfügung stellen, die ihren langfristigen und zukünftigen Bedürfnissen entsprechen. Wir schenken der Nachhaltigkeit und der Standortwahl große Aufmerksamkeit. Dabei konzentrieren wir uns immer auf Standorte, die in Bezug auf Erreichbarkeit und Infrastruktur die besten Möglichkeiten bieten", so Eelco Ouwerkerk, Leiter von Segro in den Niederlanden.

Meilenstein für Segro

Für Segro ist die Fertigstellung des Logistikzentrums Schiphol nach Eigenangaben der nächste Schritt bei der Umsetzung seiner Geschäftsstrategie in den Niederlanden. Kürzlich wurde zudem der Bau von zwei Lagerhallen im „SEGRO Park Amsterdam Airport (SPAA)“ mit jeweils circa 10.000 Quadratmetern abgeschlossen. Derzeit laufen laut Meldung die Vorbereitungen für eine weitere Erweiterung des SPAA in Richtung der Autobahnen A4/A5.

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