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Neubau: Imbach Logistik baut auf Standort Luzern

Spatenstich für ein 30.000 Quadratmeter Logistikzentrum in der Schweiz.

Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Marco Fent (Fent AG), Peter Galliker, Peter Galliker sen., Esther Studer, Rolf Galliker (alle Galliker Transport AG), Christian Kempter-Imbach (Imbach Logistik AG) und Ivan Buck von der Wirtschaftsförderung Luzern. (Foto: Galliker Transport AG, Marcel Christen)
Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Marco Fent (Fent AG), Peter Galliker, Peter Galliker sen., Esther Studer, Rolf Galliker (alle Galliker Transport AG), Christian Kempter-Imbach (Imbach Logistik AG) und Ivan Buck von der Wirtschaftsförderung Luzern. (Foto: Galliker Transport AG, Marcel Christen)
Melanie Endres

Wie Imbach Logistik, ein Schweizer Logistikdienstleister, kürzlich bekannt gegeben hat, fand am 13. August 2020 im Littauerboden in Luzern der Spatenstich für das neue Logistikcenter der Imbach Logistik AG statt. Der Neubau soll den Angaben zufolge rund 30.000 Quadratmeter Arbeitsfläche bieten. Nach Fertigstellung sollen hier 60 Personen tätig sein. Mit dem Projekt setzt Imbach nach Eigenangaben in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ein deutliches Zeichen. Der Neubau entsteht im Stadtluzerner Ortsteil Littau.

Wegen der zentralen Lage mit bester verkehrstechnischer Anbindung und wegen der Nähe zu etlichen produzierenden Betrieben im Radius von 20 Kilometern sei der Standort ideal: „Der Standort ist für uns aus mehreren Gründen ideal“, erläutert Christian Kempter-Imbach, Geschäftsführer der Imbach Logistik AG mit Hauptsitz in Schachen (Luzern). „Somit können wir eine optimale und ökologische Produktionslogistik bieten.“

6.500 Stellplätze

Unter anderem sollen ein voll automatisiertes Hochregallager mit 6.500 Stellplätzen für Paletten und ein voll automatisiertes Kleinteilelager für bis zu 130.000 Behälter entstehen. Eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von maximal 1.000 Kilowattstunden – die jährliche Produktion beträgt laut Mitteilung 950.000 Kilowattstunden, was für 210 Haushalte reichen würde – soll installiert werden. Die Warenbewirtschaftung für Kunden sei zentral, sie reiche vom Einlagern von Produkten über die Kommissionierung bis zum Versand an die Empfänger.

„Mit dem Bau sind wir gerüstet für die Marktbedürfnisse der Zukunft“, sagt Kempter-Imbach. „Das neue Gebäude bietet Grundlage für moderne, maßgeschneiderte, effiziente und ökologische Dienstleitungen im Bereich Logistik.“

Fertigstellung in zwei Bauabschnitten

Bereits heute ist Imbach am besagten Standort tätig. Das neue Logistikcenter entsteht in zwei Etappen. Die erste soll bis Ende Sommer 2022 abgeschlossen sein. Die zweite soll im Herbst 2024 fertiggestellt werden, unter anderem weichen dabei die bestehenden Hallen dem Neubau. Dieser wird künftig rund 60 Arbeitsplätze enthalten. Die Gesamtfläche über alle Etagen beträgt 30.000 Quadratmeter.

Klein auf hoch

Auffallend sei die Anordnung von Hochregal- und Kleinteilelager: Unten im Gebäude werde das Hochregallager angebracht, darüber das Kleinteilelager. In Europa ist „eine solche Konstruktion bislang noch äußert selten“, heißt es in der Pressemitteilung. Denn sie ist wegen der enormen Bodenbelastung durch das Kleinteilelager anspruchsvoll. Diese beträgt den Angaben zufolge fünf Tonnen pro Quadratmeter, rein rechnerisch könnte der Boden 77 Jumbojets tragen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Wie auch an anderen Standorten setzt Imbach im Littauerboden nach eigenen Angaben konsequent auf „Green Logistics“. So baue man auf die Kraft der Sonne und auf Energie aus der Erde: Das neue Gebäude werde zu 100 Prozent mit Grundwasser geheizt und gekühlt. Dafür sorgen Wärmepumpen sowie ein Freecooling-System. Die Coronakrise habe in der Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen. Ohnehin habe die Pandemie einmal mehr gezeigt, wie wichtig funktionierende Logistik- und Transportsysteme sind. Der Neubau auf Littauerboden wird zukünftig seinen Teil dazu beitragen. Dennoch investiert die Imbach Logistik AG in dieser herausfordernden Zeit – rund 60 Millionen Franken (entspricht rund 55,6 Millionen Euro) kostet der Neubau laut Imbach insgesamt.

Das ist ein deutliches Zeichen: „Wir glauben an die Zukunft und wir investieren in sie“, sagt Kempter-Imbach.

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