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Neubau: Grundsteinlegung bei Trans-o-flex in Hessen

Die Inbetriebnahme in Driedorf ist im Frühjahr 2021 geplant.

Trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck (Mitte) legte in Begleitung von (v.l.n.r.) Christoph Schoeller, Dr. Claus-Peter Amberger (beide Trans-o-flex-Gesellschafter), Driedorfer Bürgermeister Carsten Braun, Bauingenieur Hans-Peter Fleißner und Matthias Kröger, dem Projektleiter des Generalunternehmers Kögel & Nunne, am 25. August den Grundstein des neuen Logistikzentrums. (Foto: Trans-o-flex)
Trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck (Mitte) legte in Begleitung von (v.l.n.r.) Christoph Schoeller, Dr. Claus-Peter Amberger (beide Trans-o-flex-Gesellschafter), Driedorfer Bürgermeister Carsten Braun, Bauingenieur Hans-Peter Fleißner und Matthias Kröger, dem Projektleiter des Generalunternehmers Kögel & Nunne, am 25. August den Grundstein des neuen Logistikzentrums. (Foto: Trans-o-flex)
Melanie Endres
(erschienen bei Transport von Torsten Buchholz)

Trans-o-flex hat die Grundsteinlegung des neuen Logistikzentrums im hessischen Driedorf gefeiert. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, soll die Investition von 13 Millionen Euro in das neue Sortierzentrum die Leistungsfähigkeit der Netzwerke Trans-o-flex Express und Trans-o-flex ThermoMed erhöhen.Die Inbetriebnahme in Driedorf ist im Frühjahr 2021 geplant. Trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck sagte im Driedorfer Gewerbegebiet Potsdamer Platz:

„Der neue Standort wird die Leistungsfähigkeit unserer Netzwerke trans-o-flex Express und ThermoMed weiter erhöhen und neue Synergien zwischen beiden Netzen schaffen.“

Umschlagzentrum mit zwei Temperaturzonen

Auf einem 41.649 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Umschlagzentrum entstehen, in dem Pakete und Paletten in zwei verschiedenen Temperaturzonen behandelt werden. Albeck:

„Damit die Wirksamkeit von Arzneimitteln nicht durch zu hohe oder zu niedrige Temperaturen auf dem Transportweg eingeschränkt wird, kann trans-o-flex die Temperatur in der gesamten Logistikkette in den zwei Temperaturzonen 2 bis 8 sowie 15 bis 25 Grad Celsius überwachen, steuern und dokumentieren.“

Getrennte Standorte sollen vereint werden

Bisher getrennte Standorte für den Transport von Kühlarzneimitteln (zwei bis acht Grad Celsius) im Netz von Trans-o-flex ThermoMed und von Medikamenten im Raumtemperaturbereich (15 bis 25 Grad Celsius) im Netz von Trans-o-flex Express sollen am neuen Standort vereint werden. Dafür werden in der Halle, in der Sendungen bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius sortiert und umgeschlagen werden, separate Kühlzellen für den Umschlag bei zwei bis acht Celsius eingebaut.

 

5.000 Quadratmeter Hallenfläche

Am neuen Standort stehen rund 5.000 Quadratmetern Hallenfläche insgesamt 81 Be- und Entladetore zur Verfügung. Deshalb wird das gesamte Umschlagzentrum von oben betrachtet aussehen wie ein großes Y. Denn diese Form senkt den Flächenbedarf und optimiert die Abwicklung. Albeck:

„Bei gleicher Umschlagfläche können wir in der Y-Bauweise im Vergleich zum klassischen Viereck mehr Be- und Entladetore einbauen. Außerdem verkürzen wir in der Halle die Sortierwege und sparen dadurch im täglichen Betrieb Zeit.“

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