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Neubau: Emons investiert insgesamt 30 Millionen Euro

Binnen einer Woche hat das Unternehmen zwei Logistikprojekte in Thurnau und Gengenberg auf den Weg gebracht.

Beim Spatenstich in Thurnau (v.l.n.r.): Robert Wall (Bauunternehmer Goldbeck), Emons Niederlassungsleiter Stephan Meixner, Emons CEO Ralf Wieland, Emons Logistik Geschäftsführer Timor Spörl, Landrat Klaus-Peter Söllner und Bürgermeister Martin Bernreuther. (Foto: Bayerische Rundschau/Alexander Hartmann)
Beim Spatenstich in Thurnau (v.l.n.r.): Robert Wall (Bauunternehmer Goldbeck), Emons Niederlassungsleiter Stephan Meixner, Emons CEO Ralf Wieland, Emons Logistik Geschäftsführer Timor Spörl, Landrat Klaus-Peter Söllner und Bürgermeister Martin Bernreuther. (Foto: Bayerische Rundschau/Alexander Hartmann)
Melanie Endres

Insgesamt 30 Millionen Euro hat Emons in zwei Logistikprojekte investiert. Die Spedition hat im Gewerbegebiet Kinzigpark und in Thurnau jeweils mit einem symbolischen Spatenstich mit den Bauarbeiten zu zwei neuen Logistikzentren begonnen. Wie das Unternehmen vermeldet hat, erfolgten diese innerhalb einer Woche Anfang Juli.

16 Millionen Euro für Thurnau

Emons investiert in den neuen Standort in Thurnau einer Pressemitteilung zufolge 16 Millionen Euro in das neue Flaggschiff der Emons-Immobilien. Auf dem 3,5 Hektar großen Grundstück baut das Unternehmen nach Eigenangaben einen Hallenkomplex mit 16.000 Quadratmetern Logistikfläche und 700 Quadratmetern Bürotrakt. 16 Tore und eine ebenerdige Zufahrt sollen für die Zulieferung und Distribution zur Verfügung stehen. Die 14 Meter hohen Hallen seien für 20.000 Stellplätze im Hochregal und mit einem Blocklager plus einem Mezzanin ausgestattet. Diese zweite Ebene für Montagearbeiten ist laut Emons 2.000 Quadratmeter groß.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die klimatisierte Logistikanlage soll laut Emons mit ökologischen Energiequellen betrieben werden. Mit einer Fotovoltaikanlage und einer Luftwärmepumpe wird Emons seinem eigenen nachhaltigen und umweltfreundlichen Anspruch gerecht. Dieser wird durch großzügige Grünflächen und dem Anpflanzen von Bäumen unterstützt. Mit dem komfortablen Arbeitsumfeld und einer technischen Ausstattung nach modernsten Anforderungen will Emons laut Eigenangaben für die 50 Mitarbeiter neue Maßstäbe setzen. Emons werde damit – neben dem Standort Himmelkron mit seiner 6.000 Quadratmeter großen Stückgut-Umschlaganlage – auch in der Region Thurnau ein attraktiver Arbeitgeber mit Wachstumspotenzial.

Nähe zu Großkunden

Für die Standortwahl waren die örtliche Nähe zu einem Großkunden sowie die interessanten Bedingungen der Gemeinde Thurnau ausschlaggebend, so die Pressemitteilung. Im März 2021 soll das Logistiklager fertiggestellt sein und der Umzug vom heutigen Standort Bad Berneck erfolgen. Das neue Gebäude biete Platz für das Bestandskunden- und das Neugeschäft in den Bereichen Warehousing, Kommissionierung, Verpackung und anderen logistischen Value Added Services. Eine 4K-Videoanlage unterstütze den hohen Sicherheitsstandard. Der Standort soll als Zolllager mit AEO-F Status fungieren.

Dritter Bau

Mit dem Spatenstich in Thurnau befindet sich aktuell die dritte Anlage, wie geplant, in der Bauphase, so Emons. Weit gediehen ist mittlerweile der Neubau Kenzingen. Im Dezember 2020 wird die Speditionsniederlassung Freiburg die Anlage mit 3.000 Quadratmetern Stückgutumschlagfläche und zusätzlichen 4.500 Quadratmetern Logistikfläche beziehen. Ebenfalls Anfang Juli fand der Spatenstich für das Logistikzentrum Gengenbach mit 10.000 Quadratmetern nahe Offenburg statt.

14 Millionen Euro für Gengenbach

Auf dem 3,3 Hektar großen Gelände im Gewerbegebiet Kinzigpark entstehen 10.000 Quadratmeter Logistikfläche plus 600 Quadratmeter Verwaltung. Bereits im März 2021 soll der nachhaltige neue Logistikstandort fertiggestellt sein und im Anschluss der Umzug vom heutigen Logistiklager Schutterwald erfolgen. Rund 50 Mitarbeiter sollen in den 13 bis 14 Meter hohen Hallen logistische Dienstleistungen aller Art ausführen. Der neue Standort werde – verkehrsgünstig direkt an der B33 mit Anbindung an die A5 südöstlich von Offenburg – angesiedelt. Das Grundstück biete genug Platz für eine Erweiterungshalle mit 5.000 Quadratmetern. Die restlichen 15.000 Quadratmeter sind als Verkehrs- und Grünflächen vorgesehen. Ebenso werden Baumgruppen angepflanzt, heißt es in der Mitteilung.

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