Neubau: Deutsche Post DHL nimmt in Ludwigsfelde erstes Mega-Paketzentrum in Ostdeutschland in Betrieb

Der neue Standort von Deutscher Post DHL in Ludwigsfelde bei Berlin hat eine Sortierleistung von 50.000 Sendungen pro Stunde. Das Paketzentrum soll die Standorte für den Berliner Raum in Rüdersdorf und Börnicke entlasten.

Das neue Mega-Paketzentrum von Deutscher Post DHL in Ludwigsfelde soll Kunden in Berlin und Brandenburg schneller mit Paketen versorgen. (Bild: Deutsche Post DHL)
Das neue Mega-Paketzentrum von Deutscher Post DHL in Ludwigsfelde soll Kunden in Berlin und Brandenburg schneller mit Paketen versorgen. (Bild: Deutsche Post DHL)
Gunnar Knüpffer

Die Deutsche Post DHL hat am 1. Juni ihr neues Mega-Paketzentrum in Ludwigsfelde offiziell in Betrieb genommen. Der Paketversender investierte einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in den Standort, um die weiterhin erwarteten hohen Paketmengen durch den wachsenden E-Commerce noch besser und schneller bewältigen zu können, verlautbarte das Unternehmen am selben Tag.

Mit einer Sortierleistung von 50.000 Sendungen pro Stunde gehört das Paketzentrum Ludwigsfelde – neben den beiden Standorten in Obertshausen und Bochum – zu den größten der insgesamt 37 DHL-Paketzentren deutschlandweit und zu den leistungsfähigsten in Europa. Es ist das erste Mega-Paketzentrum dieser Bauart in Ostdeutschland.

Aktuell sind am Standort Ludwigsfelde rund 550 Mitarbeiter tätig. Bis zum Erreichen der vollen Kapazität - voraussichtlich Ende 2024 - sollen am neuen Standort insgesamt rund 600 sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze entstehen.

 „Mit dem Aufbau des Paketzentrums Ludwigsfelde investieren wir weiter in die Kapazität und Qualität unserer Dienstleistung in Deutschland und rüsten uns für weiteres Wachstum“, sagte Tobias Meyer, Konzernvorstand Post und Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group.

Mit einer hohen Sortierkapazität und dem Einsatz innovativer Technik leiste das neue Paketzentrum in Ludwigsfelde einen wichtigen Beitrag in ihrem deutschen Paketnetz. Mit Ludwigsfelde könnten die beiden bestehenden Paketzentren für den Berliner Raum in Rüdersdorf und Börnicke entlastet und Kunden in Berlin und Brandenburg zuverlässiger und schneller mit Paketen versorgt werden.

Um das Gebäude des Paketzentrums möglichst energieeffizient zu betreiben, sorgt ein eigenes Blockheizkraftwerk für die Strom und Wärmeversorgung des Paketzentrums. Hierfür kauft das Unternehmen Biogas ein, mit dem die CO2-Emissionen an dem Standort reduziert werden sollen. Für die Beleuchtung kommen stromsparende LED-Lampen zum Einsatz, die durch Bewegungsmelder gesteuert werden. Der Standort ist einer der ersten, an dem der innerbetriebliche Hofverkehr mit elektrisch betriebenen Umsetzfahrzeugen realisiert wird. Dadurch werde laut Unternehmen ein zusätzlicher Beitrag zur Lärm- und CO2-Emissionsreduktion geleistet.

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