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Nachhaltigkeit: Wie grün ist die Logistik?

LOGISTIK HEUTE-Titelstory nimmt umweltbewusste Logistikprozesse in den Fokus.

Was kann die Logistik für mehr Klimafreundlichkeit tun? Eine ganze Menge, sagen Experten. (Foto: EtiAmmos/Adobe Stock; Montage Karl Bartl/HUSS VERLAG)
Was kann die Logistik für mehr Klimafreundlichkeit tun? Eine ganze Menge, sagen Experten. (Foto: EtiAmmos/Adobe Stock; Montage Karl Bartl/HUSS VERLAG)
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Sandra Lehmann

Greta Thunberg, Fridays for Future und globaler Protest gegen mangelnden Klimaschutz: 2019 ist das Jahr, in dem der Umgang mit Nachhaltigkeit in den Fokus medialer Aufmerksamkeit gerückt ist. Einen wesentlichen Beitrag zu einem besseren Klima kann aus Sicht von Assoc. Prof. Dr. Ani Melkonyan-Gottschalk, Executive Director des Zentrums für Logistik und Verkehr der Universität Duisburg-Essen, auch der Wirtschaftszweig Logistik leisten.

„Etwa 18 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland entstehen im Bereich Verkehr. Um unsere Ziele bei der Verringerung von Treibhausgasen zu erreichen, wird das Geschäftsfeld daher ein wichtiger Hebel sein. Darüber hinaus ist die Logistik ein Bereich mit strategischer Bedeutung für die Entwicklung einer CO2-armen Wirtschaft.“

Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. So stellte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im September dieses Jahres im Rahmen einer Fachkonferenz das „Innovationsprogramm Logistik 2030“ vor. Darin zeigt das Bundesverkehrsministerium zehn Maßnahmenfelder auf, die bezogen auf einzelne Logistiksektoren Ziele, Umsetzungsschritte sowie die jeweiligen Adressaten für mehr Nachhaltigkeit umfassen. In den Fokus genommen werden dabei unter anderem die digitale Transformation, Vernetzung, digitales Transportmanagement, innovativer Güterverkehr, Lösungen für die letzte Meile, die Verlagerung von Verkehr auf Schiene und Binnenschiff sowie die Optimierung der Verkehrsträger Lkw und Frachtflugzeug.

Klimafreundlichkeit wird Logistikstandard

Konkret, so der Bundesverkehrsminister im September, sei das Maßnahmenpaket dazu gedacht, digitale Frachtinformationen, LNG-betriebene Containerschiffe, hochautomatisierte Hafenkräne, elektrifizierte Schienenstrecken, Lkw mit Wasser- und Brennstoffzelle sowie eine emissionsfreie letzte Meile, unter dem Einsatz von kleinen Lieferfahrzeugen mit Brennstoffzellen-Antrieb, Lastenrädern oder Drohnen umzusetzen.

„Heute sind klima- und umweltfreundliche Transporte nur ein Geschäftsmodell unter vielen. 2030 ist das der Standard. Und das fördern wir“, sagte Scheuer.

Was Unternehmen tun können, die selbst an einer klimafreundlichen Transport- und Intralogistik arbeiten möchten und welche Best Practice-Beispiele es bereits gibt, lesen Sie in der Titelgeschichte der LOGISTIK HEUTE-Ausgabe 11/2019, die am 15. November erschienen ist.

Verdienter Sieger

„AutoTrailer“, „AutoBox“, „Smart Transport Robot“, „PickBot“, „PlaceBot“, oder „SortBot“ – wer sich mit dem Transport- und Intralogistik-Projekt „Logistics Next“ der BMW Group beschäftigt, kommt an Begriffen wie diesen nicht vorbei.

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