Nachhaltigkeit: So lässt sich die CO2-Bilanz der Staplerflotte verbessern

Unicarriers präsentiert einen Ansatz, der die „First Visit Fix Rate“ in den Fokus stellt.

Das Problem am Fahrzeug schon beim ersten Besuch gelöst: Mit einer hohen First Visit Fix Rate sorgt UniCarriers für eine hohe Verfügbarkeit und eine niedrige CO2-Bilanz der Staplerflotte. (Foto: Unicarriers)
Das Problem am Fahrzeug schon beim ersten Besuch gelöst: Mit einer hohen First Visit Fix Rate sorgt UniCarriers für eine hohe Verfügbarkeit und eine niedrige CO2-Bilanz der Staplerflotte. (Foto: Unicarriers)
Therese Meitinger

Wie sich der ökologische Fußabdruck eines Lagers oder Materialflusses in einem Unternehmen verkleinern lässt, will der Flurförderzeughersteller Unicarriers anhand eines Rechenbeispiels verdeutlichen.

Um ihre CO2-Bilanz zu verbessern, sollten Unternehmen, die Stapler in ihrem Logistikbetrieb einsetzen, laut Unicarriers bei der Wahl eines Servicepartners genau hinschauen. Denn eine hohe First Visit Fix Rate (FVFR) trage entscheidend zu einem umweltfreundlichen Logistikbetrieb bei, so der Hersteller. Die FVFR beschreibt demnach die Quote der Servicebesuche, bei denen der Servicetechniker das Problem am Fahrzeug schon beim ersten Besuch löst – ohne dass er benötigte Teile bestellen oder aus einem Lager beschaffen und noch einmal wiederkommen muss. Eine niedrigere FVFR bedeutet demzufolge, dass mehr Fahrten anfallen. Bei einer großen Flotte, die regelmäßig gewartet werden muss, summieren sich diese zusätzlichen Fahrten auf und können mit Blick auf Zeit und CO2-Emissionen kostspielig werden, argumentiert Unicarriers.

Auch wenn in einem realistischen Setting einige Kennzahlen je nach Dienstleister variieren, bleibt die grundlegende Erkenntnis gleich: Je höher die FVFR eines Servicedienstleisters, desto weniger Serviceeinsätze muss er durchführen – und desto weniger CO2 stößt sein Servicewagen aus.

Design für Nachhaltigkeit

Aber wie lässt sich eine hohe FVFR erreichen? Unicarriers zufolge spielt das Personal eine Rolle, denn gut geschulte und motivierte Servicekräfte tragen zu einer schnellen Problemlösung bei. Doch von viel grundlegenderer Bedeutung sieht das Unternehmen das Konstruktionsprinzip der Fahrzeuge. Unicarriers setzt etwa auf eine modulare Bauweise seiner Modelle – und erreicht nach eigenen Angaben damit eine FVFR von 95 Prozent. Alle Modelle basieren auf den gleichen Modulen und Komponenten, die sich immer wieder unterschiedlich kombinieren lassen.

So muss der Servicedienstleister nach eigenen Angaben weniger unterschiedliche Komponenten auf seinen Servicefahrten mitführen, braucht dafür weniger Platz und damit einen kleineren Wagen mit niedrigerem Kraftstoffverbrauch – und hat mit höherer Wahrscheinlichkeit das passende Ersatzteil bereits dabei.

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