Nachhaltigkeit: Mosolf dekarbonisiert mit Cozero

Mithilfe der Cozero-Plattform will Mosolf CO2-Emissionen entlang seiner Liefer- und Wertschöpfungsketten messen, bilanzieren und reduzieren.

Mosolf hat 40 Unternehmensstandorte an die Cozero-Plattform angebunden. (Bild: Marcin Jozwiak / Mosolf)
Mosolf hat 40 Unternehmensstandorte an die Cozero-Plattform angebunden. (Bild: Marcin Jozwiak / Mosolf)
Therese Meitinger

Die Mosolf Group, Kirchheimer Systemdienstleister der Automobilindustrie, und die Cozero GmbH haben am 30. Oktober den Start der Nachhaltigkeitstransformation des Logistikdienstleisters mithilfe der Softwarelösung des Berliner Climate Tech-Startups bekanntgegeben. Cozero hat sich auf die Fahnen geschrieben, Unternehmen eine effiziente Dekarbonisierung zu ermöglichen, indem CO₂-Emissionen einer Organisation sowie ihrer gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette gemessen, bilanziert und reduziert werden.

Die Mosolf Group hat einer Pressemitteilung zufolge die Cozero-Software im Rahmen des Onboardings an 40 Unternehmensstandorten angebunden und will nach einer präzisen Bestandsaufnahme der Emissionen die erste Bilanzierung für Scope 1 und 2 vornehmen. Die Scope 3-Emissionen werden nach Unternehmensangaben in Kürze implementiert. Die ersten Ziele hinsichtlich Maßnahmen zur Reduzierung wurden für das kommende Jahr definiert.

Helen Tacke, Gründerin und Geschäftsführerin der Cozero GmbH:

„Die Transport- und Logistikbranche steht bei der ökologischen Transformation vor besonderen Herausforderungen: Die Bilanzierung und Reduzierung von Emissionen sind angesichts des dezentralen Entstehens ein komplexes Unterfangen, das nur mithilfe einer sehr granularen Datengrundlage seine volle Wirkung entfalten kann. Wir freuen uns, dass sich die Mosold Group daher für unsere Softwarelösung entschieden hat, die dieses anspruchsvolle Vorhaben bereits in der Logistik-Branche erfolgreich umgesetzt hat.

Lutz Fricke, Head of Sustainability der Mosolf SE & Co. KG:

„Die Mosolf Group hat sich ehrgeizige Ziele bei der Dekarbonisierung ihres Geschäfts gesteckt. Wir sehen diese Bemühungen nicht nur im Hinblick auf den Klimaschutz als notwendig, sondern auch als klaren Wettbewerbsvorteil.“

Der größte Hebel zur Reduktion der Emissionen des Unternehmens steckt Fricke zufolge dabei in der eigenen Lkw-Flotte. Gemeinsam mit Cozero wolle man wegweisende Strategien entwickeln, um die richtigen Antriebsformen für die eigenen Anwendungsfälle zu identifizieren.