Nachhaltigkeit: Lebkuchen-Schmidt versendet seine Pakete jetzt klimaneutral

Süßwarenhersteller berechnet Logistik-Emissionen über DHL Go Green.

Nachhaltiger versenden - das möchte Lebkuchen-Schmidt mit dem Go Green-Angebot der DHL erreichen. (Symbolbild: Malp/Adobe Stock)
Nachhaltiger versenden - das möchte Lebkuchen-Schmidt mit dem Go Green-Angebot der DHL erreichen. (Symbolbild: Malp/Adobe Stock)
Sandra Lehmann

Der Süßwarenhersteller Lebkuchen-Schmidt wickelt den Versand seiner Pakete und Briefsendungen nach eigenen Aussagen seit Beginn dieses Jahres klimaneutral ab. Wie das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg mitteilte, wurde die Versandlogistik zum 1. Januar 2020 auf den „Go Green“-Service der Deutschen Post DHL umgestellt. Damit möchte der Lebkuchenhersteller einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Emissionen werden berechnet

Mit dem „Go Green“-Programm werden dem Unternehmen zufolge alle Emissionen, die durch den Versand der Pakete eines Kunden entstehen, exakt berechnet – und mittels des sogenannten „Clean Development“-Programms der UN wieder ausgeglichen. Das bedeute, dass in gleichem Umfang, in dem durch die jeweiligen Logistikdienstleistungen Treibhausgase entstehen, in Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt investiert werde. Einmal jährlich erhalte Lebkuchen-Schmidt künftig einen Bericht, in dem alle Emissionsdaten aufgelistet und die entsprechend geförderten Projekte benannt werden.

„Mit der Umstellung auf einen klimaneutralen Versand verfolgen wir unseren Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit weiter“, so Lebkuchen-Schmidt-Geschäftsführer Dr. Jürgen Brandstetter. „Damit wollen wir unseren grünen Fußabdruck erneut verbessern. Das entspricht unserem Werteverständnis als gesellschaftlich vielseitig engagiertes Unternehmen mit hohem Verantwortungsbewusstsein.“

Bereits im vergangenen Jahr hat Schmidt nach Eigenangaben seine gesamte Produktion auf fair gehandelte Kakaobohnen umgestellt. Deshalb dürften nun alle 300 Artikel des Hauses das „Fairtrade“-Siegel tragen. Lebkuchen-Schmidt verschickt einer Medienmitteilung zufolge rund 1,2 Millionen Pakete pro Jahr von Nürnberg aus in alle Welt – mit steigender Tendenz.

„Unsere Kunden haben zu Recht ein gutes Gefühl, was Qualität und Herkunft unserer Produkte betrifft. Uns ist es aber auch sehr wichtig, dass dieses gute Gefühl auch für die darüberhinausgehenden Dienstleistungen gilt“, so Brandstetter. An der gewohnten Zuverlässigkeit und der taggenauen Lieferung des hauseigenen Versandes ändere sich laut dem Unternehmen nichts.

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