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Maut: Verband begrüßt einheitliche Sätze

Planungssicherheit im Bereich Logistik soll sich erhöhen.
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Nadine Bradl

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), Bonn, zeigt sich in einer ersten Stellungnahme zufrieden mit dem kürzlich vorgelegten Entwurf zur Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes. Durch die Bekanntgabe der für Anfang des Jahres 2015 vorgesehenen Lkw-Mautsätze steige die Planungssicherheit für den Bereich Logistik, teilt der DSLV mit. Man begrüße den Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), der einheitliche Sätze für mautpflichtige Bundesstraßen und Autobahnen vorsieht. Mit dieser Lösung werden laut Verband zunächst auch die Nachteile für Logistikstandorte in der Fläche beseitigt.

Kritisch sieht der DSLV allerdings, dass gerade bei den am häufigsten eingesetzten Lkw der Euro-V-Emissionsnorm die Kostenreduktion nur 1,9 Prozent pro gefahrenem mautpflichtigen Kilometer beträgt. Andere Klassen würden mehr profitieren. Zudem stünden 2015 weitere Gesetzesänderungen an, die die Kosten wieder erhöhen. Zum einen soll die Mautpflicht zum 1. Juli auf zusätzliche 1.000 Kilometer Bundesstraßen ausgedehnt werden. Zum anderen sollen ab 1. Oktober auch Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen mautpflichtig sein. Bisher liegt die Grenze bei zwölf Tonnen. „Unter dem Strich werden dann vor allem Speditionen und Transportunternehmen belastet, die vorwiegend in ländlichen Regionen tätig sind“, teilt der Verband mit. Positiv ist laut DSLV allerdings die Einführung einer eigenen Mautklasse für Lkw der umweltfreundlichen Euro-VI-Emissionsnorm.

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