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Materialfluss: Depro-Kautetzky setzt auf Automatiklager

Jungheinrich liefert Anlage mit mehr als 10.000 Stellplätzen.
Setzt auf ein Automatiklager aus dem Hause Jungheinrich: der Dienstleister Depro-Kautetzky. Foto: Jungheinrich
Setzt auf ein Automatiklager aus dem Hause Jungheinrich: der Dienstleister Depro-Kautetzky. Foto: Jungheinrich
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Thilo Jörgl

Die Dienstleister Depro-Kautetzky GbR aus dem mittelhessischen Wenkbach hat beim Hamburger Intralogistikanbieter Jungheinrich ein ganzheitliches Intralogistikpaket geordert. Der Auftrag der auf Logistikdienstleistungen für die Lebensmittelbranche spezialisierten Firma umfasst laut den Hanseaten den Neubau eines zwölfgassigen Automatiklagers mit 10.128 Stellplätzen sowie fünf Fahrerlose Transportsysteme (FTS) vom Jungheinrich-Typ ETX 515a. Die Fahrzeuge verfügen über Teleskopgabeln, mit denen in eine Absetzhöhe bis 12,8 Meter eingelagert werden kann. Ihre Energieversorgung erfolgt über Stromschienen, die einen durchgehenden Betrieb möglich machen.

Spezielle Übergabe

Eine Besonderheit der Lösung ist Jungheinrich zufolge der vollständige Verzicht auf Fördertechnik für die Übergabe der Paletten in den Automatikbereich. Die Übergabe erfolgt stattdessen manuell durch Schubmaststapler. Die Konturenkontrolle der Paletten findet auf insgesamt 36 Kragarm-Übergabeplätzen statt. Oberhalb der Übergabeplätze angeordnete Sensoren kontrollieren die Ladeeinheiten von allen Seiten auf Überstände, um so ein störungsfreies Handling zu gewährleisten.

WMS auch von Jungheinrich

Für die Fahrzeug- und Bereichszugangssteuerung setzt Depro-Kautetzky auf das Jungheinrich-Warehouse Control System (WCS). Das gibt die Ladungsträger zur Einlagerung im Schmalganglager frei und meldet sie dem Warehouse Management System (WMS). Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für Mai 2019 geplant.

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