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Redaktion (allg.)

Im ersten Halbjahr 2011 wurden konjunkturbedingt knapp zwölf Prozent mehr Güter auf deutschen Straßen, Bahnschienen und Binnenschiffen transportiert als im Vorjahreszeitraum. Überproportionale Zuwächse verbuchten die Verkehrsträger Schiene und Straße, die ihren Anteil am Modal Split zu Lasten der Binnenschifffahrt ausbauten. Das geht aus dem Herbstbericht 2011 hervor, den das Kölner Bundesamt für Güterverkehr (BAG) Ende Dezember veröffentlicht hat.

Die verkehrsträgerübergreifende Verkehrsleistung stieg demnach um mehr als vier Prozent, den Straßengüterverkehr ausländischer Fahrzeuge ausgenommen. Doch auch die Kabotageverkehre ausländischer Transportunternehmen auf deutschen Straßen wuchsen im europäischen Vergleich überdurchschnittlich. Rund 37 Prozent der gesamten Mautfahrten in Deutschland entfielen im ersten Halbjahr 2011 auf gebietsfremde Fahrzeuge. Die größten Kaboteure waren laut dem Bericht polnische Unternehmen.

(akw)
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