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Redaktion (allg.)

Um die Potenziale der Offshore-Windenergie optimal bewältigen zu können, benötigt die deutsche Hafen- und Werftwirtschaft feste Standards sowohl im Bereich der Logistik als auch bei schiffbaulichen Aspekten – von den Komponenten und den Installationsschiffen über die Logistikabläufe bis hin zum Flächenbedarf der Offshore-Windenergiebranche. Von grundlegender Bedeutung für den Ausbau der Offshore-Windenergie ist darüber hinaus ein funktionierendes Finanzierungsumfeld. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Herausarbeitung von Chancen und Herausforderungen für die Hafen- und Werftwirtschaft im Zuge der Offshore-Windenergieentwicklung“ der Stiftung Offshore-Windenergie in Berlin.

Um Effizienzgewinne zu realisieren, empfehlen die Studienmacher eine engere Kooperation zwischen Energieunternehmen, Werften, Zulieferbetrieben, Ingenieurbüros und Dienstleistern. Auch die deutschen Häfen sollten sich weiter vernetzen und ihre Konzepte untereinander abstimmen. Zudem sollten Bund und Länder, die Hafenwirtschaft sowie die Offshore-Branche ein nationales Offshore-Hafenkonzept erarbeiten. Wichtige deutsche Basishäfen seien bereits heute Bremerhaven und Cuxhaven, die sowohl die Installation von Windenergieanlagen als auch deren Verschiffung ermöglichen. Als ein zukünftiger Basishafen in der Ostsee bietet sich laut der Studie Sassnitz an.

(akw)
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