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Luftfracht: Hamburg Airport startet FAIR@Link-Pilotprojekt

An dem viermonatigen Testbetrieb von FAIR@Link sind neben Anbieter Dakosy und dem Hamburg Airport weitere Projektpartner beteiligt.

Alexander Müller, Leiter Fracht am Hamburg Airport (links), und Dirk Gladiator, Prokurist bei DAKOSY (rechts), freuen sich, den Start von FAIR@Link im Hamburg Airport Cargo Center bekannt zu geben. (Foto: Oliver Sorg)
Alexander Müller, Leiter Fracht am Hamburg Airport (links), und Dirk Gladiator, Prokurist bei DAKOSY (rechts), freuen sich, den Start von FAIR@Link im Hamburg Airport Cargo Center bekannt zu geben. (Foto: Oliver Sorg)
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Therese Meitinger

Der Hamburg Airport gab bekannt, als einer der ersten Flughäfen in Deutschland zum 6. Mai 2019 das Air Cargo Community System „FAIR@Link des Softwareentwicklers Dakosy Datenkommunikationssystem AG in seinem Luftfrachtzentrum eingeführt zu haben. Zunächst soll das IT-gestützte System in einem viermonatigen Pilotprojekt genutzt werden, das sich auf Prozesse des Exports konzentriert. Zu den Projektteilnehmern zählen neben dem Initiator Hamburg Airport und dem Hamburger Softwareanbieter Dakosy die Spediteure Cross Freight, Delta Stallion, a.hartrodt und Sable, die Airline-Handling-Partner LUG und Swissport, das Zollamt Hamburg-Flughafen sowie der Verein Hamburger Spediteure.

FAIR@Link ist ein neutrales, IT-gestütztes Air Cargo Community System, das nach Herstellerangaben das Ziel verfolgt, allen an den Umschlagsprozessen beteiligten Unternehmen eine Optimierung ihrer import- und exportseitigen Transport- und Frachtprozesse zu ermöglichen. Im Hamburg Airport Cargo Center sollen mit der Einführung von FAIR@LINK Abfertigungszeiten sowie Wartezeiten im Luftfrachtzentrum verkürzt, die Transparenz entlang der Transportkette erhöht und durch Vermeidung von Mehrfacheingaben der Daten Fehler minimiert und Kosten reduziert werden.

Zollfreigabe elektronisch übermittelt

Einen Vorteil sehen die Projektpartner bei der Digitalisierung mit FAIR@Link darin, dass durch das System die Freigabe vom Zoll vorbereitet und bei Einfahrt in den Zollamtsbezirk Hamburg-Flughafen diese automatisch elektronisch übermittelt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Rampensteuerung, so die Projektpartner: Für die Anlieferung der Waren im Luftfrachtzentrum würden im Rahmen des Pilotprojektes Zeitfenster gebucht. Die anliefernde Firma sowie der Handling Partner der Airline könnten dadurch abgestimmte Termine für die Warenanlieferung einplanen. Der Fahrer könne infolgedessen seine Wartezeiten vor Ort reduzieren und für den Abfertiger würde die notwendigen Kapazitäten planbarer.

„Ich freue mich, dass wir das Pilotprojekt zusammen mit Dakosy als erfahrenen Partner an unserem Hamburg Airport Cargo Center umsetzen können“, sagt Alexander Müller, Leiter Cargo am Hamburg Airport. „Ich bin mir sicher, dass durch den standardisierten frühzeitigen Datenaustausch zwischen den Prozessbeteiligten, den FAIR@Link ermöglicht, ein großer Mehrwert für alle geschaffen wird. Das Pilotprojekt wird uns aufschlussreiche Ergebnisse für die Prozesse in unserem Luftfrachtzentrum liefern.“

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