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Logistikzentrum: Wirsol realisiert Mega-Photovoltaik-Dach in Gernsheim

Auf den Dachflächen des Logistikparks wurden insgesamt 11.180 Solarmodule und 45 Wechselrichter verbaut.

 Die Photovoltaik-Gesamtanlage auf einem Gernsheimer Logistikzentrum hat laut einer Mitteilung eine Leistung von rund 3,45 Megawatt Peak. (Foto: Wirsol)
Die Photovoltaik-Gesamtanlage auf einem Gernsheimer Logistikzentrum hat laut einer Mitteilung eine Leistung von rund 3,45 Megawatt Peak. (Foto: Wirsol)
Therese Meitinger

Die auf Solaranlagen spezialisierte Wirsol Roof Solutions GmbH hat auf den Dächern eines neuen Logistikzentrums in Gernsheim am Rhein ein groß dimensioniertes Photovoltaikprojekt umgesetzt: Die Gesamtanlage hat laut einer Mitteilung vom 16. Juli eine Leistung von rund 3,45 Megawatt Peak und ist damit aktuell das größte Gewerbedachanlagenprojekt des Waghäuseler Unternehmens.

Mit dem Projekt in Gernsheim revitalisierte die Projektgesellschaft Axxus Capital nach Firmenangaben gemeinsam mit dem Bauherrn, der Mannheimer Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung, ein ehemaliges Grundstück der chemischen Industrie. Der Logistikpark wurde Wirsol zufolge dort auf dem früheren Grundstück der van Baerle Chemiewerke errichtet. Teil der Entwicklung seien Abbruch, Boden- und Grundwasserssanierung und Baureifmachung des gesamten Areals im Einklang mit Natur- und Artenschutz gewesen, so der Anbieter. Es seien Logistikhallen mit rund 46.000 Quadratmetern Lager- und Büroflächen entstanden.

„Gerade auch Stiftungen sind an einem ökologisch nachhaltigen Investment interessiert, um Ihren Stiftungszweck erfüllen zu können. Unser Ziel war es daher bei diesem Projekt, die Dachflächen sinnvoll in das nachhaltige Konzept des Gesamtprojekts einzubinden und maximale Wirtschaftlichkeit mit Ökologie und dezentraler Stromerzeugung zu kombinieren“, erklärt Helmut Weber, Projektleiter der Entwicklungsgesellschaft Axxus Capital.

Stromertrag: mehr als 3,45 Millionen Kilowattstunden pro Jahr

Um die Photovoltaikanlage in Gernsheim rechtlich und wirtschaftlich einwandfrei zu errichten, wurden dem Unternehmen zufolge Grundstücke und Anschlüsse aufgeteilt die Anlagen in fünf Bauabschnitten errichtet. Auf den Dachflächen wurden demzufolge insgesamt 11.180 Solarmodule und 45 Wechselrichter verbaut. Die avisierte Leistung der Anlagen auf dem Gebäude A liege bei knapp 1.478 Kilowatt Peak und 1.973 Kilowatt Peak für die Anlagen des Gebäudes B, so der Anbieter. Der gesamte jährliche Stromertrag werde bei über 3,45 Millionen Kilowattstunden liegen. Damit können Wirsol zufolge pro Jahr rund 2.000 Tonnen CO2 vermieden werden.

„Wir planen stets so, dass eine maximale Energieausbeute für den Auftraggeber möglich wird. Im Fall des Gernsheimer Projekts kam noch die Besonderheit hinzu, dass auf zwei Gebäuden fünf sehr große Dachabschnitte mit den Anlagen innerhalb eines Gesamtprojekts zu realisieren und zu verbinden waren“, erklärt Johannes Groß, Vertriebsleiter bei Wirsol Roof Solutions. 

Sowohl die rechtliche wie auch technische Planung um dieses Gesamtkonstrukt lag nach Firmenangaben in der Verantwortung der Solarexperten aus Waghäusel.

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