Logistikzentrum: Norweger in Hongkong

Innotech Solar sortiert in Asien ausrangierte Solarmodule.
Redaktion (allg.)

Das norwegische Solartechnologie-Unternehmen Innotech Solar ASA, Narvik, hat zusätzlich zu seinem Vertriebs- und Einkaufsbüro in Shanghai ein Logistikzentrum in Hongkong eröffnet. In China kauft Innotech Solar große Mengen an Solarzellen auf, die sich nicht zur Herstellung netzgekoppelter Solarmodule eignen. Die aussortierten Solarzellen analysiert, repariert und sortiert das Unternehmen und sendet sie an seine europäischen Fabriken in Narvik, Halle und Glava (Kosovo).

Dort werden sie entweder mithilfe eines Laserverfahrens verarbeitet und in Off-Grid-Modulen für die netzunabhängige Solarstromversorgung verbaut oder wieder an Kunden in Asien verkauft, die sie für Kleinanwendungen wie etwa Handyladegeräte, Solarspielzeug, solare Straßen- oder Gartenlampen nutzen. Daneben verarbeitet und vertreibt Innotech Solar auch maßgeschneiderte Zellen. Mittelfristig will das Unternehmen in Asien sowohl Solarmodule für die Netzanbindung als auch schlüsselfertige Solarprojekte anbieten.

(akw)
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