Das Thema Logistik-Immobilien wird präsentiert von

Logistikzentrum: Fiege entwickelt für Kunststoffsockel-Hersteller

Im Zuge des Neubaus will Döllken Profiles laut Fiege auch die Produktionsflächen im westfälischen Bönen um rund 4.000 Quadratmeter erweitern.

Eine Visualisierung des neuen Logistikstandortes in Bönen. (Foto: Fiege)
Eine Visualisierung des neuen Logistikstandortes in Bönen. (Foto: Fiege)
Therese Meitinger
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Der Logistikdienstleister Fiege hat laut einer Mitteilung vom 24. Juli mit der Entwicklung eines neuen Logistikstandortes für den Hersteller von Kunststoffsockelleisten Döllken Profiles begonnen. Bis Ende 2020 sollen die 10.000 Quadratmeter großen Hallen im westfälischen Bönen in der Nähe von Dortmund, in direkter Nachbarschaft zum Produktionsstandort von Döllken Profiles, fertiggestellt werden.

Fiege Real Estate entwickelt gemeinsam mit Döllken Profiles die neue Logistikimmobilie, auch mit der Planung der Intralogistik ist Fiege laut eigenen Angaben betraut. Hartwig Schwab, CEO der Döllken Profiles GmbH:

„Durch die Zentralisierung der logistischen Aktivitäten werden im erheblichen Umfang Transporte überflüssig und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Zudem können wir schneller und flexibler auf Kundenwünsche reagieren.“

Größte Investition in der Firmengeschichte

Im Zuge des Neubaus wird Döllken Profiles laut Fiege auch die Produktionsflächen in Bönen um rund 4.000 Quadratmeter erweitern und damit zusätzliche Kapazitäten für die Produktion von Sockelleisten, technischer Profile und LED-Bändern schaffen. Mit elf Millionen Euro sei diese Erweiterung das größte Investitionsprojekt in der Geschichte von Döllken Profiles. Jan Fiege, Managing Director Fiege Real Estate:

„Der Betrieb am Produktionsstandort soll so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Das ist eine große Herausforderung. Unsere Planungen sehen vor, dass wir das Projekt gemeinsam mit den Projektbeteiligten in weniger als einem Jahr umsetzen können.“

Als Projektsteuerer hat Fiege nach eigenen Angaben die neue Logistikimmobilie geplant, Genehmigungen eingeholt, ein Brandschutzkonzept erarbeitet und sorgt jetzt für die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke. Das Bauunternehmen Goldbeck als Generalunternehmer und das Ingenieurbüro Klußmann sind als weitere Partner an dem Projekt beteiligt.

Printer Friendly, PDF & Email