Logistiksoftware: ESG als Wettbewerbsvorteil

Das LOGISTIK HEUTE-Sonderheft „Software in der Logistik 2023“ nimmt in den Fokus, wie „IT für ESG“ und „Low Code“ das Supply Chain Management robuster und Logistikprozesse digitaler machen können.

IT für ESG und Low Code stehen im Mittelpunkt des LOGISTIK HEUTE-Sonderhefts. (Bild: HUSS-VERLAG)
IT für ESG und Low Code stehen im Mittelpunkt des LOGISTIK HEUTE-Sonderhefts. (Bild: HUSS-VERLAG)
Therese Meitinger

Am 1. Januar ist hierzulande das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft getreten: Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten müssen in Deutschland nun nachweisen, dass sie soziale Mindeststandards entlang ihrer Supply Chain gewährleisten. Ab 2024 greift das Gesetz dann auch für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Und nicht nur die EU ist aktuell dabei, vergleichbare Gesetzesinitiativen auf den Weg zu bringen. Unternehmen müssen sich aktuell mit den wachsenden ESG-Anforderungen (Environmental, Social, Governance) auseinanderset-zen.

„Das Reporting für faire Bedingungen entlang der Lieferkette auf die lange Bank zu schieben, wäre keine gute Idee“, sagt Matthias Pieringer, Chefredakteur des Fachmagazins LOGISTIK HEUTE.

Das LOGISTIK HEUTE-Sonderheft „Software in der Logistik 2023“, das am 17. Februar erschienen ist, greift im Schwerpunkt „IT für ESG“ relevante Softwareansätze auf. Fachbeiträge von Experten verdeutlichen zudem, dass Unternehmen Compliance nicht als lästige Pflicht begreifen sollten. Denn wer sich in Sachen ESG smart aufstellt, kann sich schließlich einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Low Code-Apps adressieren Fachkräftemangel

Auch der Fachkräftemangel macht vor dem Bereich Logistik-IT nicht halt: Der Einsatz von Low-Code-Tools soll dem entgegenwirken. Beim „Citizen Development“ wirken dabei etwa Mitarbeiter in den Fachabteilungen selbst an der Digitalisierung von Prozessen mit. Welche Potenziale Low-Code- und No-Code-Ansätze sowie Citizen Developer für Logistik und Supply Chain Management bieten – damit setzt sich der zweite Schwerpunkt unter dem Titel „Low Code“ auseinander.

Zudem liefert die Sonderausgabe Expertenbeiträge zu Toptrends in unterschiedlichen IT-Themenfel-dern: Im Fokus stehen dabei AutoID, ERP-Lösungen, Supply Chain Management Systeme, Software für das Transport Management sowie Warehouse Management Systeme. Die Rubrik „Best Practice“ wiederum dreht sich um Praxisbeispiele, die deutlich machen, wie Unternehmen mithilfe von Softwarelösungen ihre Herausforderungen in Logistik und Supply Chain Management angehen.

Das LOGISTIK HEUTE-Sonderheft „Software in der Logistik 2023“ entstand in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Auf insgesamt 124 Seiten finden sich in dem nach dem Ratgeberkonzept gestalteten Sonderheft neben Texten und Fotos auch nutzwertige Check-listen, Grafiken und Übersichten.

Bibliografische Angaben:

Sonderheft der LOGISTIK HEUTE-Redaktion

Software in der Logistik: Logistiksoftware – ESG als Wettbewerbsvorteil

© 2023

HUSS-VERLAG GmbH München

124 Seiten, Magazin

Format: 210 x 297 mm

Artikel-Nr. Buch 22187

E-Book 221879

€ 31,89 zzgl. Versand (Buch)

€ 24,90 (E-Book)

ISBN: 978-3-949994-21-0 (Buch)

ISBN: 978-3-949994-22-7 (E-Book)

Chance statt lästige Pflicht

Das Reporting für faire Bedingungen entlang der Lieferkette auf die lange Bank zu schieben, ist keine gute Idee. Schon allein deswegen, weil die Zahl gesetzlicher Vorschriften ständig steigt.

Ebenso wäre es keine gute Idee, das Streben nach Nachhaltigkeit im Unternehmen nur mit IT-Bordmitteln anzugehen: Als zu ambitioniert erscheint es zum Beispiel, über E-Mails die ESG-Prozesse (Environment, Social, Governance) verfolgen zu wollen.