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Logistikimmobilien: Würth Elektronik eiSos baut Kapazitäten aus

TGW erweitert die Bestandsanlage in Waldenburg.

2016 wurde das Logistikzentrum am Stammsitz des Unternehmens in Waldenburg eröffnet. (Foto: TGW)
2016 wurde das Logistikzentrum am Stammsitz des Unternehmens in Waldenburg eröffnet. (Foto: TGW)
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Melanie Endres

Würth Elektronik eiSos hat TGW beauftragt, das Intralogistiksystem im Logistikzentrum am Stammsitz in Waldenburg bis Februar 2020 zu erweitern, das teilte TGW am 18. März mit.

Wachstum in den vergangenen Jahren

Grund für die Erweiterung des 2016 in Betrieb genommenen automatisierten Logistikzentrums ist TGW zufolge das Wachstum bei Würth Elektronik eiSos in den vergangenen Jahren. Durch die Firmenpolitik des Herstellers von elektronischen und elektromechanischen Bauteilen gebe es eine höhere Anzahl von Entnahmen aus dem Lager:

„Wir verschicken kostenlose Bauteilmuster an Entwickler und bei uns gibt es keine Mindestbestellmenge“, erklärte Thorsten Rollbühler, Projektleiter für die Lagererweiterung bei Würth Elektronik eiSos, das höhere Aufkommen.

Basis für die nächsten Jahre

In der Erweiterung soll das Shuttlelager der Mitteilung zufolge sechs zusätzliche Gassen bekommen. Im ersten Schritt rüstet TGW laut eigenen Angaben allerdings nur drei davon aus. Der Rest diene als Reserve für die zukünftige Expansion, so der Intralogistiker. Außerdem entstehen zehn neue Kommissionier- und elf Packarbeitsplätze, gab TGW an. Auch die Fördertechnik für Kartons und Behälter inklusive „Commander-Steuerung“ und „Warehouse Control System“ stammen aus dem Hause TGW, heißt es in der Pressemitteilung. Weiter verkündete TGW, dass die Vergrößerung die Basis für das Wachstum der kommenden Jahre legen soll.

Mögliche dritte Ausbaustufe

Besonderes Augenmerk liegt TGW eigenen Angaben zufolge auf den Schnittstellen. Für einen Stillstand stehen nur begrenzte Zeitfenster zur Verfügung, sodass alle Eingriffe und Adaptierungen außerhalb der Betriebszeiten durchgeführt werden müssen, so der Intralogistiker. Um die Erweiterung an die Lösung von 2014 anzulehnen, achte TGW laut Mitteilung auf möglichst viele Gleichteile. Auch eine eventuelle dritte Ausbaustufe ab 2023 soll beim aktuellen Projekt berücksichtigt werden, gab Christoph Wolkerstorfer, CSO der TGW Logistics Group, bekannt.

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