Logistikimmobilien: Vilsa-Brunnen weiht 40 Meter hohes Hochregallager ein

Vilsa-Brunnen hat ein automatisiertes Hochregallager in Bruchhausen-Vilsen in Betrieb genommen. Durch einen verringerten Gabelstaplereinsatz halbiert der Mineralwasserproduzent dort seine CO2-Emissionen.

Vilsa-Brunnen hat das nach eigenen Angaben größte Hochregallager Norddeutschlands in Bruchhausen-Vilsen errichtet. (Bild: Vilsa-Brunnen)
Vilsa-Brunnen hat das nach eigenen Angaben größte Hochregallager Norddeutschlands in Bruchhausen-Vilsen errichtet. (Bild: Vilsa-Brunnen)
Gunnar Knüpffer

Nach einer intensiven Planungs- und Bauphase weihte Vilsa sein neues voll automatisiertes Hochregallager am 6. Oktober ein. Zum feierlichen Anlass luden Henning Rodekohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vilsa-Gruppe, und Amai Kummrow-Rodekohr, Gesellschafterin von Vilsa-Brunnen, Mitarbeiter, Politiker und Partner auf das Betriebsgelände und den neuen Standort des Hochregallagers (Alte Drift, Bruchhausen-Vilsen) ein, kommunizierte der Mineralwasseranbieter am selben Tag. Unter den knapp 200 anwesenden Gästen war unter anderem der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig.

Auf 40 Meter Höhe und einer Grundfläche von 6.450 Quadratmetern bietet das Lager Platz für 46.500 Paletten. Das nun realisierte Bauvorhaben ermöglicht es der Vilsa-Gruppe, die Produktionskapazitäten zu erhöhen. So soll die Lieferfähigkeit auch bei Nachfragespitzen, zum Beispiel in einem heißen Sommer, gesichert sein.

„Wir vereinfachen und steigern mit dem Hochregallager nicht nur die Fähigkeit unserer internen Logistik, wir gestalten sie auch nachhaltiger“, sagte Henning Rodekohr. „Das schaffen wir, indem wir wesentlich auf Gabelstapler verzichten, weite Strecken einsparen können und auch das Hochregallager mit Ökostrom betreiben.“

So will die Vilsa-Gruppe allein durch die Reduzierung der Gabelstaplerflotte um circa 50 Prozent jährlich 458 Tonnen CO2 einsparen.

Perspektivisch will Vilsa das Logistikzentrum auf einen „Industrie 4.0-Betrieb“ vorbereiten, in dem das Warehouse Control System sowohl die Leergutbestände, die Roh-, Hilfs- und Betriebsmittel als auch die Bestände des Vollgutes verwaltet, wie LOGISTIK HEUTE bereits im November 2021 berichtete.

Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten investierte der Mineralbrunnen zudem in eine neue Abfüllanlage, die Anfang 2022 in Betrieb ging. Sie bietet nach Angaben des Unternehmens weitere Abfüllmöglichkeiten für Produktinnovationen mit hohen Bio-Qualitätsstandards. Im Frühjahr dieses Jahres wurden bereits zwei neue Bio-Produktranges, Vilsa Plus Bio und Vilsa Leichte Limo, auf den Markt gebracht.

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