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Logistikimmobilien: Verdion startet spekulativen Bau bei Hannover

Der Projektentwickler hat mit der zweiten Bauphase des „Verdion ExpoPark Hannover“ begonnen.

Der zweite Bauabschnitt des „Verdion ExpoPark Hannover“ soll im Frühsommer 2021 fertiggestellt werden. (Foto: Verdion)
Der zweite Bauabschnitt des „Verdion ExpoPark Hannover“ soll im Frühsommer 2021 fertiggestellt werden. (Foto: Verdion)
Melanie Endres

Der europaweit tätige Projektentwickler und Logistikspezialist Verdion hat die zweite Bauphase des Verdion ExpoPark Hannover auf Grund der hohen Nachfrage spekulativ begonnen. Wie das Unternehmen am 9. Juli bekannt gegeben hat, wird das Verteilzentrum an der Messe 46.700 Quadratmeter Logistik-, Gemeinschafts- und Bürofläche umfassen. Die Fertigstellung des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 60 Millionen Euro ist im Frühsommer 2021 geplant. Das Gebäude könne flexibel konfiguriert und so im Ganzen wie auch aufgeteilt in bis zu vier Einheiten mit Flächen zwischen 9.200 Quadratmetern und 10.500 Quadratmetern vermietet werden. Die Immobilie soll 40 Laderampen sowie Parkplätze für Lkw und Pkw bieten.

In guter Gesellschaft

Im Verdion ExpoPark Hannover befinde sich bereits eine 59.800 Quadratmeter große Speziallogistikimmobilie, die Verdion 2013 für Arvato Bertelsmann entwickelt hatte. Das Areal liegt innerhalb der Stadtgrenze, direkt am Messeschnellweg, und ist darüber mit den Autobahnen A2, A7, A37 und A352 rund um Hannover verbunden. In nur fünf Minuten Fußweg erreicht man laut Verdion von hier aus die Straßenbahnhaltestelle Stockholmer Allee, die den Standort an die Innenstadt sowie das weitere ÖPNV-Netzwerk anschließt.

Nachhaltigkeit im Focus

Das Gebäude wird Verdion zufolge mit Blick auf höchste Standards in der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entwickelt. Verdion strebe eine DGNB-Nachhaltigkeitszertifizierung in Gold an. Der Entwickler wird sich nach Eigenangaben auch nach Fertigstellung langfristig um die Verwaltung der Immobilie kümmern. BNP Paribas Real Estate und CBRE wurden laut Pressemitteilung mit der Vermittlung der Immobilie beauftragt.

André Banschus, Executive Director bei Verdion, sagt: „Die Entscheidung den Bau spekulativ zu beginnen, unterstreicht unser Vertrauen in die starken Fundamentaldaten des Logistikimmobilienmarkts in Deutschland. Die Flächennachfrage ist außerordentlich hoch. Der Standort in Hannover bietet sich vor allem für die Ansiedlung von Online-Händlern an. Die gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr lockt Arbeitnehmer und die schnelle Anbindung an das Autobahnnetzwerk sorgt für den effizienten Warenumschlag.“

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