Logistikimmobilien: VarioPark errichtet Gewerbepark in Frankenthal

Der Projektentwickler beginnt mit dem Bau von modularen Gewerbeflächen für Start-ups und KMU im Unternehmenspark Nord. Dieser ist nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen geplant.

Spatenstich für den Gewerbepark von VarioPark in Frankenthal: Von links: Christoph Dürrich, Maximilian Federmann, Nico Melzer (alle OBG Industriebau), Christina Bisanz (M&P Architekten), Frank Wiegand (Sparkasse Bensheim), Andreas Becker (VarioPark), Ute Köhler (Akowi), Martin Hebich (Oberbürgermeister Stadt Frankenthal), Ralf Meier (Sparkasse Bensheim). (Foto: VarioPark)
Spatenstich für den Gewerbepark von VarioPark in Frankenthal: Von links: Christoph Dürrich, Maximilian Federmann, Nico Melzer (alle OBG Industriebau), Christina Bisanz (M&P Architekten), Frank Wiegand (Sparkasse Bensheim), Andreas Becker (VarioPark), Ute Köhler (Akowi), Martin Hebich (Oberbürgermeister Stadt Frankenthal), Ralf Meier (Sparkasse Bensheim). (Foto: VarioPark)
Gunnar Knüpffer

In Frankenthal baut die VarioPark GmbH einen weiteren Gewerbepark in der Metropolregion Rhein-Neckar. Es ist nach Bensheim und Pfungstadt der dritte Komplex dieser Art, mit dem der Projektentwickler modulare Gewerbeflächen für Start-ups sowie kleine und mittelgroße Unternehmen realisiert. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich wurde die Baustelle im Unternehmenspark Nord am 20. Januar offiziell eröffnet.

In der Adam-Opel-Straße 22 in Frankenthal ist auf einer Gesamtgrundfläche von rund 10.550 Quadratmetern ein Gewerbepark mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt rund 6.300 Quadratmetern geplant. Die Einheiten sind zwischen 450 und 3.100 Quadratmeter groß und beliebig erweiterbar, benachbarte Räumlichkeiten können zu größeren Segmenten zusammengeführt werden. Zwischengeschosse (Mezzanine) bieten zusätzliche Flexibilität. Durch kleinteilige Büro- und Funktionsflächen und eine hohe Bodenbelastbarkeit bietet VarioPark verschiedenen Zielgruppen unterschiedliche Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten und Optionen für wirtschaftliches Wachstum.

Bauprojekt soll bis September 2022 beendet sein

„Der Bedarf an flexiblen Gewerbeimmobilien für individuelle Nutzungsanforderungen wächst", sagte der Leiter Projektentwicklung von VarioPark, Andreas Becker, der das Vorhaben in Frankenthal bis September 2022 beenden möchte.

Dann werden die ersten Mieter einziehen. Becker ist sicher, dass auch das Frankenthaler Projekt trotz aller Begleiterscheinungen der Coronakrise im Zeit- und Kostenrahmen ins Finale gehen wird. Zu den wichtigsten Partnern gehören M&P Architekten mit Sitz in Hünstetten und OBG Industriebau GmbH & Co. KG aus Mainz, die das Projekt als Generalunternehmer betreut.

Der aus zwei Gebäudekörpern bestehende Gewerbepark ist bereits vor Baubeginn zu 50 Prozent vorvermietet. Mieter von rund 3.200 Quadratmeter Büro- und Hallenfläche (= eine vollständige Halle) ist die Frankenthaler Akowi GmbH, ein E-Commerce-Unternehmen im Print-on- Demand-Bereich. Weitere 3.100 Quadratmeter stehen derzeit noch zur Anmietung zur Verfügung.

Alle Aspekte eines nachhaltigen Gewerbeparks berücksichtigen

VarioPark will auch in puncto Nachhaltigkeit neue Wege einschlagen. In der rund 6,90 Meter (UKB) hohen Gebäudehalle der KfW-Energieeffizienzklasse 40 werden moderne Klimasysteme und energieeffiziente Heizungstechnologien integriert. Eine Fotovoltaikanlage auf den begrünten Dachflächen liefert den Strom für die Wärme beziehungsweise Kühlung von Büros und Hallen. Das ermöglicht einen besseren Komfort und eine weitgehend autarke Versorgung der Gewerbeflächen, einen CO2-neutralen Betrieb über die Gebäudelaufzeit und niedrige Nebenkosten für Mieter.

„Wir feiern heute nicht nur den Spatenstich für ein neues Gelände – wir feiern heute einen weiteren Baustein eines nachhaltigen Konzeptes, das nicht nur mit reißerischen Slogans Klimaziele propagiert, sondern umfassend und detailliert ausgearbeitet und durchdacht alle Aspekte eines nachhaltigen Gewerbeparks berücksichtigt“, so Christoph Dürrich, Geschäftsführer der OBG Industriebau. „VarioPark geht genau in die richtige Richtung, denn ein zukunftsfähiger Mittelstand braucht flexible Flächenangebote und nachhaltige Konzepte.“

Hinzu kommen Außenanlagen mit viel Biodiversität und E-Ladesäulen für alternative Mobilitätskonzepte. VarioPark plant den Bau im Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

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