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Logistikimmobilien: Thyssenkrupp bezieht Neubau in der BMW-Allee in Leipzig

Neubau versorgt unter anderem Produktion im benachbarten BMW-Werk Leipzig.

In der BMW-Allee: Thyssenkrupp hat den Neubau in Leipzig in Betrieb genommen. (Foto: Intaurus)
In der BMW-Allee: Thyssenkrupp hat den Neubau in Leipzig in Betrieb genommen. (Foto: Intaurus)
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Matthias Pieringer

Thyssenkrupp hat vor Kurzem als Mieter den 20.000 Quadratmeter großen Logistikneubau des Projektentwicklers Intaurus in der BMW-Allee in Leipzig bezogen. Planmäßig habe Intaurus-Geschäftsführer Guido Breuer symbolisch die Schlüssel Vertretern von Thyssenkrupp übergeben, meldete das Immobilienunternehmen am 11. Juli.

Fertigung von Achssystemen

In der Immobilie in Leipzig sind mehr als 350 Tonnen Stahl verbaut. Mit Roboteranlagen werden Achssysteme auf hochautomatisierten Achsmontagelinien gefertigt, die den Angaben zufolge unter anderem an die BMW-Produktion im Werk direkt nebenan geliefert werden. „Wir freuen uns auf unsere Arbeit in den neuen Räumlichkeiten. Modernste Dämmungssysteme sorgen für angenehme Temperaturen, unsere Büros sind hochwertig und modern ausgestattet“, sagte Torsten Kunath, Projektverantwortlicher bei Thyssenkrupp.

Modulare Bauweise

Die Entscheidung für 6.000 zusätzliche Quadratmeter fiel bei Thyssenkrupp in der Hoch-Zeit der Bauphase, wie Intaurus mitteilte. Für den Projektentwickler war dies eine lösbare Herausforderung: „Wir setzen auf modulare Bauweise. Der große Vorteil daran ist, dass wir wichtige Entscheidungen unserer Mieter wie eine Flächenerweiterung flexibel begleiten können“, sagte Intaurus-Geschäftsführer Breuer. Mit der zusätzlichen Nutzfläche waren größere Änderungen nötig. Unter anderem änderte sich die Lage von Zäunen mit Schiebetoren, eine Trennwand wurde eingespart und die Verkehrsführung im gesamten Gelände geändert.

Zutrittskontrollsystem bietet Flexibilität

Das Thema Sicherheit und Flexibilität wird laut Intaurus auch im Alltagsbetrieb des Logistikcenters großgeschrieben. Alle Türen sind mit einem Zutrittskontrollsystem ausgestattet. Mittels einer Chipkarte erhalten die Mitarbeiter Zugang. Den Chips werden verschiedene Rollen zugewiesen, damit die Beschäftigten exakt die Berechtigungen für die Türen ihres Arbeitsbereichs erhalten. Die elektronische Verwaltung soll dafür sorgen, dass in Zukunft Änderungen der Logistikabläufe keine langwierigen Schlüsseltauschaktionen nach sich ziehen.

„Innerhalb von Minuten können mit den gleichen Chips neue Türen geöffnet werden, andere bleiben geschlossen. Damit sind auch verlorene Chips kein Sicherheitsrisiko mehr für uns. Die bisherigen Freischaltungen werden einfach gelöscht und der Chip ist nur noch ein Stück Plastik“, erläuterte Torsten Kunath, Thyssenkrupp-Projektverantwortlicher, einen Teil des mehrstufigen Sicherheitskonzepts im neuen Achsmontagewerk.

Der Leipziger 20.000-Quadratmeter-Logistikneubau geht Intaurus zufolge vollvermietet in Betrieb. Thyssenkrupp habe sich letzte Flächen gesichert und sei Alleinmieter.

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