Logistikimmobilien: Seifert Logistics Group erweitert in Ulm Nord

Es soll ein Multi-User-Logistikzentrum mit 60.000 Palettenstellplätzen entstehen.

 

Die Seifert Logistics Group tätigt die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Unternehmensgruppe. (Foto: SLG)
Die Seifert Logistics Group tätigt die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Unternehmensgruppe. (Foto: SLG)
Melanie Wack
(erschienen bei Transport von Radosveta Angelova)

Das Familienunternehmen Seifert Logistics Group (SLG) erweitert ihr bestehendes Logistikzentrum in Ulm Nord, das hat der Speditions- und Kontraktlogistikdienstleister kürzlich bekannt gegeben. Auf rund 80.000 Quadratmetern soll ein neues, nachhaltiges Multi-User-Logistikzentrum entstehen. Der Standort soll künftig nicht nur als Logistikzentrum genutzt werden, sondern auch als nachhaltiger Verwaltungshauptsitz. Der heutige Hauptsitz im Ulmer Donautal würde verkauft und ein Verwaltungsgebäude dafür zusätzlich auf das Dach der neuen Halle gebaut. Die gesamte Immobilie würde nach modernsten Standards geplant und biete daher eine angenehme Arbeitsatmosphäre, so die Angaben des Unternehmens. Eine nachhaltige Gebäudetechnik mit Photovoltaikanlagen und effizienter Dämmung sorge zudem für eine gute Energiebilanz.

Harald Seifert, Vorsitzender des Beirats der Seifert Logistics Group:

„Wir setzen hier abermals ein Zeichen für das anhaltend dynamische Wachstum der Seifert Logistics Group. Diese immense Investition verstehen wir auch als Garant für die Kontinuität unserer Tätigkeiten.“

Zweistellige Millioneninvestition

Das Unternehmen habe einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand genommen, um die neue Logistik-Immobilie zu realisieren – die bisher größte Einzelinvestition in der Geschichte der Unternehmensgruppe. Ziel sei es bis 2022 eine Logistikfläche zu schaffen, die neben 60.000 Palettenstellplätzen zusätzlich Kapazitäten für Mehrwertdienstleistungen und umfangreiche Kontraktlogistikservices aufweist. Der seit Jahren steigende Bedarf nach logistischen Dienstleistungen sei der Grund für den Ausbau und es zeige sich zusätzliches Entwicklungspotenzial durch die Möglichkeit einer weiteren Vergrößerung der Logistikflächen und das sich dadurch eröffnende Spektrum an Dienstleistungen, die angeboten werden können.

Die Immobilie erfülle bereits die Anforderungen diverser Industrie- und Handelssparten von Pharma über Lebensmittel bis hin zu FMCG oder Lithium-Ionen-Batterien. Neben der Lagerung gehören auch Dienstleistungen wie beispielsweise das Etikettieren, Umverpacken, der 3D-Druck oder die Montage dazu. Je nach Bedarf könne die Fläche als Hochregal- oder Blocklager genutzt werden. Zusätzlich sei die strategische Lage zu erwähnen, denn das Gelände ist über die Bundesautobahnen A7 und A8 zwischen Stuttgart und München einfach zu erreichen, die Ausfahrt Ulm Nord liegt direkt am Logistikzentrum. Die unmittelbare Nähe zum Containerbahnhof führt zur Anbindung an andere Verkehrsträger und damit auch an die Seehäfen.

„Um unsere gewohnt hohe Qualität auch bei steigendem Volumen sicherzustellen, werden wir parallel zu den Lager- und Handlingkapazitäten auch unsere Personaldecke aufstocken“, sagt Seifert.

Mit Aufnahme des operativen Betriebs werden bis zu 400 Mitarbeitende in Ulm Nord beschäftigt sein.

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