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Logistikimmobilien: Segro rüstet in Deutschland und Benelux auf

Simulation des Energieverbrauchs soll Nebenkosten senken.
Der Segro Rheinpark in Düsseldorf. (Symbolbild: Segro)
Der Segro Rheinpark in Düsseldorf. (Symbolbild: Segro)
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Nadine Bradl

Für den britischen Industrieimmobilien-Konzern Segro hat sich das Geschäft in Deutschland und Benelux im Geschäftsjahr 2015 positiv entwickelt. Das gab der Konzern in einer Pressemitteilung am 13. April 2016 bekannt. Segro besitzt und verwaltet nach eigenen Angaben aktuell rund 1,5 Millionen Quadratmeter Mietfläche in diesen Ländern. Ende 2013 waren es mit 920 Millionen Quadratmeter knapp 550 Millionen Quadratmeter beziehungsweise über ein Drittel weniger. Der Portfoliowert ist in diesen zwei Jahren laut dem Konzern von 670 Millionen Euro um 92 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro gewachsen. Segro hatte im November 2015 unter anderem in den Niederlanden ein Immobilienportfolio für knapp 93 Millionen Euro vom niederländischen Projektentwickler Dok Vast erworben (LOGISTIK HEUTE berichtete).

Erstmals in Österreich

In der gesamten für diese Länder zuständigen Geschäftseinheit „Northern Europe“ sei man mit Logistikimmobilien präsent und konnte zudem in allen wichtigen Ballungsgebieten der Region Citylogistik-Standorte aufbauen. „Vor Kurzem haben wir uns auch mit einem Objekt im Stadtgebiet Wiens erstmals auf dem österreichischen Markt eine Liegenschaft sichern können“, sagt Andreas Fleischer, Business Unit Director Northern Europe bei Segro. Neben dem Hauptsitz in Düsseldorf und den Regionalbüros in Amsterdam, Hamburg und Frankfurt werde in Kürze auch ein Büro in München eröffnet.

So kann es weitergehen

Die Nachfrage nach modernen, hochwertigen Logistikimmobilien und Gewerbeparks in der Geschäftsregion Northern Europe sieht Fleischer als ungebrochen hoch an. Daher schaue er sehr positiv in die Zukunft.

Nebenkosten senken

Auch in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gehe Segro neue Wege. Erstmals hat das Unternehmen ein Modell zur Simulation des Energieverbrauchs für Gewerbeparks und Logistikimmobilien entwickelt. „Für Büroimmobilien ist das bereits gang und gäbe. Indem wir solche Simulationen im Bereich Industrieimmobilien anwenden, können wir hier ganz neue Standards der Energieeffizienz und Ökologie erreichen. Dadurch können wir für unsere Kunden die Nebenkosten der Hallen und Büroflächen deutlich senken“, sagt Fleischer.

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