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Logistikimmobilien: Schnellecke baut in Wolfsburg Warmenau

Ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Aspekte stehen beim neuen Logistikzentrum im Mittelpunkt.

Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Nadine Schwechheimer, Operative Logistik, Lena Nieß, Logistikplanerin, Marius Dehm, Projektleiter (alle drei bei Volkswagen), Ludwig Büttenbender Geschäftsführer, Carsten Sievers, Projektleiter (beide bei Schnellecke), Thomas Krause, Vorstand, Rene Borowka, Lieferantenansiedelung (beide bei Wolfsburg AG) und Sebastian Abele, Projektleiter bei Bremer.
Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Nadine Schwechheimer, Operative Logistik, Lena Nieß, Logistikplanerin, Marius Dehm, Projektleiter (alle drei bei Volkswagen), Ludwig Büttenbender Geschäftsführer, Carsten Sievers, Projektleiter (beide bei Schnellecke), Thomas Krause, Vorstand, Rene Borowka, Lieferantenansiedelung (beide bei Wolfsburg AG) und Sebastian Abele, Projektleiter bei Bremer.
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Melanie Endres

Wie der Wolfsburger Logistikdienstleister Schnellecke am 6. Dezember verkündete, baut Schnellecke ein neues Logistikzentrum in Wolfsburg Warmenau. Von der durchgängigen LED-Beleuchtung bis zur bienengerechten Geländebepflanzung sollen Umweltschutz und Ressourcenminimierung nach dem Goldstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DNGB) konsequent umgesetzt, heißt es in der Mitteilung. Laut Geschäftsführer der Schnellecke Grundbesitzt GmbH & Co. KG Ludwig Büttenbender soll der rund 30.000 Quadratmeter große Neubau in neun Monaten fertiggestellt werden.

„Wir haben beispielsweise weniger nachhaltige Materialien durch ökologisch wertvollere ersetzt. In einer lückenlosen digitalen Dokumentation erfassen wir alle für die Nachhaltigkeitsanalyse relevanten Kennzahlen des Gebäudes, darunter auch gestalterische Aspekte sowie die Prozessqualität“, so Büttenbender.

Ökologische Aspekte

„Auf dem Bauschild wird deutlich, dass dies keine typische Logistikhalle wird“, erklärt Büttenbender. „Wir nutzen höherwertige Paneele für die Fassade, darüber hinaus haben wir ein Farbgestaltungskonzept entwickelt und prüfen auch noch einen Bewuchs der Fassade. Außerdem gibt es mehr Fenster als üblich, so dass mehr Tageslicht in die Halle gelangt.“

Eine ansprechende und mitarbeitergerechte Gestaltung war laut Pressemitteilung auch ein wichtiges Anliegen für Rolf Schnellecke, der sein Unternehmen in einer besonderen Verantwortung gegenüber der Stadt Wolfsburg sieht. So soll das Gebäude nicht nur einen ästhetischen Akzent setzen, sondern auch ein Ort sein, an dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen, heißt es in der Meldung von Schnellecke. Im Außenbereich werde ein begrünter Erholungs- und Pausenbereich geschaffen. Ebenerdig soll es Flächen mit beispielsweise Obstbäumen und eine Streuwiesenfläche speziell für Bienen sowie Ruheinseln mit Bänken geben. Geplant sei auch, das anfallende Regenwasser zu sammeln und für die Bewässerung des Grundstücks zu nutzen. Das gesamte Gebäude werde zudem durchgängig mit LED-Leuchten ausgestattet.

„Der innerbetriebliche Transport wird ausschließlich von E-Staplern durchgeführt“, so Geschäftsführer Büttenbender.

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