Logistikimmobilien: Prologis will bei Entwicklung in Herne Kreislaufwirtschaft realisieren

Prologis hat ein Brownfield-Objekt in Herne erworben. Bei der Errichtung einer neuen Logistikimmobilie berücksichtigt der Entwickler dabei Nachhaltigkeitsaspekte.

Prologis hat ein Grundstück in Herne erworben und wird dort eine Logistikanlage bauen lassen. Hier eine Visualisierung des geplanten Objekts. (Bild: Prologis)
Prologis hat ein Grundstück in Herne erworben und wird dort eine Logistikanlage bauen lassen. Hier eine Visualisierung des geplanten Objekts. (Bild: Prologis)
Gunnar Knüpffer

In Herne hat Prologis ein rund 36.400 Quadratmeter großes Grundstück erworben und plant, auf der Fläche eine Logistikimmobilie mit einer Fläche von etwa 21.000 Quadratmetern zu entwickeln. Bei diesem Grundstück handelt sich um ein Brownfield, hieß es am 15. Februar vonseiten des Logistikimmobilienentwicklers.

Das Grundstück liegt an der A43 mit direktem Anschluss an die A2, die von den Niederlanden bis nach Osteuropa reicht. Der Flughafen Dortmund ist 35 Kilometer entfernt.

„Dank der guten Verkehrsanbindung und der Nähe zu zahlreichen Ballungszentren eignet sich die Fläche für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen“, sagte Konstantin Braun, Capital Deployment Manager, Customer Led Developments bei Prologis. „Wir sind überzeugt, dass wir in den kommenden Monaten einen Mieter für die künftige Immobilie finden werden und planen die Fertigstellung für das erste Quartal 2025.“

Beim Bau der Immobilie orientiert sich der Entwickler an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, deren Fokus darauf liegt, Ressourcen wiederzuverwenden, um unter anderem Abfall zu reduzieren. Dafür werden die genutzten Baumaterialien hinsichtlich ihrer künftigen Wiederverwertbarkeit überprüft.

Prologis strebt für das Objekt ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Außerdem wird die Logistikanlage über eine Dachbegrünung verfügen: Diese soll für ein angenehmes Gebäudeklima sorgen und den künftigen Nutzer dabei unterstützen, Energie für Heizung und Klimaanlage einzusparen. Auf dem Dach der Immobilie wird zusätzlich eine Solaranlage installiert.

Auf dem Grundstück wird zudem eine Infrastruktur für Ladestationen vorhanden sein – für Elektro-Fahrzeuge vom Pkw der Mitarbeiter über alle Lieferfahrzeug-Typen bis zum Lkw. Den Lade-Bedarf stimmt Prologis dabei mit den Kunden individuell ab.