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Logistikimmobilien: Projekt Mach2 in Hamburg schreitet voran

Trotz Coronakrise verläuft der Bau der doppelgeschossigen Logistikimmobilie laut GSE plangemäß.

In Hamburg wächst eine zweigeschossige Logistikimmobilie in den Himmel. (Foto: GSE Deutschland)
In Hamburg wächst eine zweigeschossige Logistikimmobilie in den Himmel. (Foto: GSE Deutschland)
Matthias Pieringer

Beim Logistikimmobilien-Projekt „Mach2“ in Hamburg, das GSE Deutschland für Investmentpartner AEW und Entwickler Four Parx umsetzt, läuft trotz Coronakrise bislang alles weitgehend nach Plan. Dies teilte GSE Deutschland am 29. Mai gegenüber der Presse mit.

Eine Antwort auf den Flächenmangel

„Wir gehen nach aktuellem Stand davon aus, das Objekt bis Ende kommenden Jahres termingerecht fertigstellen zu können“, sagte Dany Brodhag, Geschäftsführer von GSE Deutschland. Mit „Mach2“ errichtet GSE in Hamburg-Wilhelmsburg als Generalübernehmer eine doppelgeschossige Gewerbe- und Logistikimmobilie, die auch auf der zweiten Ebene gleichwertig genutzt und von Lkw mit bis zu 45 Tonnen Gesamtgewicht angefahren werden kann. Mit dem Bau auf dem ehemaligen Gelände des Getränkeherstellers Refresco möchte GSE eine Antwort auf eines der drängendsten Probleme der Immobilienwirtschaft in Deutschland liefern: den Flächenmangel.

„In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach stadtnahen Lager- und Logistikflächen geradezu explodiert“, berichtet Brodhag. Durch die Corona-Krise habe sich die Situation nochmals verschärft, da die Warenmengen im Lebensmitteleinzelhandel und auch im E-Commerce hochgeschnellt seien.

GSE möchte in Deutschland noch höher hinaus

Mehrgeschossige Logistikimmobilien, wie sie auf dem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück mit „Mach2“ entstehen, sollen für Entspannung sorgen. „Wir denken über drei- und viergeschossige Logistikimmobilien in Deutschland nach, wie wir sie für Kunden in Asien bereits umgesetzt haben“, so Brodhag. Größte Hürde seien hierzulande allerdings die damit verbundenen Genehmigungsprozesse. „Die Bauordnung in Deutschland sieht solche Immobilien bislang nicht vor.“

Ausnahmesituation auf der Baustelle

Bereits mit der doppelgeschossigen Konstruktion in Hamburg hat GSE Neuland betreten. Die größte Herausforderung ist derzeit laut dem Unternehmen die mit Corona verbundene Ausnahmesituation auf der Baustelle. „Hand in Hand“ mit Dutzenden unterschiedlicher Gewerke zusammenzuarbeiten und die exakt getaktete Baustellenlogistik mit Mindestabstand einzuhalten, stelle in diesen Zeiten außergewöhnliche Anforderungen an alle Beteiligte.

Virtuelles Bergfest

Trotz Corona haben die beteiligten Partner auf Einladung von GSE vergangene Woche Bergfest gefeiert – wenn auch virtuell. 17 Gäste – vom Bauleiter bis zum Investor – haben sich via Videokonferenz zu einer Flasche französischem Rotwein, Oliven und gefüllten Crêpe-Röllchen zusammengefunden, die GSE vorab mit der Einladung in einem Paket versendet hatte.

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