Das Thema Logistik-Immobilien wird präsentiert von

Logistikimmobilien: Neues Lager für Hövelmann

Effizientes und umweltfreundliches System im Bau.
Die Grundsteinlegung für das neue Logistikzentrum von Römerwall Naturbrunnen und Getränke, einem Teil der Getränkegruppe Hövelmann. (Foto: Neptun creativ-team)
Die Grundsteinlegung für das neue Logistikzentrum von Römerwall Naturbrunnen und Getränke, einem Teil der Getränkegruppe Hövelmann. (Foto: Neptun creativ-team)
László Dobos

Die Römerwall Naturbrunnen und Getränke GmbH & Co. KG mit Sitz in Duisburg-Walsum baut ein neues Logistikzentrum. Durch das moderne Logistikkonzept soll das Unternehmen der Getränkegruppe Hövelmann sowohl effizienter werden als auch Energie einsparen. Nach Fertigstellung der Bodenplatte für den 93 Meter langen, 77 Meter breiten und 43 Meter hohen Logistikkomplex in Duisburg beginnt der Generalunternehmer SSI Schäfer in diesen Tagen mit der Erstellung der schlüsselfertigen Logistikanlage. „Wir bekommen nicht nur eine leistungsfähigere, sondern auch eine deutlich umweltfreundlichere Lösung“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter der Getränkegruppe Hövelmann, Hermann Hövelmann, anlässlich der feierlichen Grundsteinlegung. Im neuen, voll automatisierten Hochregallager des Getränkeherstellers bedienen 20 Paletten-Shuttles 53.000 Palettenstellplätze. Eine Elektrohängebahn verbindet das Lager mit den Produktionshallen.

Volle Automatisierung senkt Kosten

Sie nimmt die Getränkekisten und -gebinde direkt am Ende der Abfülllinien auf und führt sie ohne Staplerverkehr an die Übergabeplätze im Hochregallager. In den variablen, bis zu 22-fach tiefen Lagerkanälen finden dort nach der Fertigstellung mehr als zwei Millionen Getränkekästen Platz. Die Elektrohängebahn führt zudem einen Teil des Leerguts zurück in die Produktion. Neben dem Hochregallager errichtet SSI Schäfer eine separate Halle, wo das Leergut angeliefert, erfasst und sortiert wird. Außerdem entsteht ein eigener Baukörper für die Lkw-Seiten- und -Heckbeladung erstellt. Diesen Bereich für den Warenausgang verbindet eine zweite Elektrohängebahn direkt mit dem Lager. Sie ordnet die Warenausgangspaletten auftragsgerecht den Versandbahnen (Heckverladung) oder den Abnahmepunkten für Stapler (Seitenverladung) zu. Durch diese voll automatisierten Prozesse erwartet der Getränkehersteller Energieeinsparungen von 34 Prozent gegenüber den bisherigen Logistikprozessen. Die Übergabe der schlüsselfertigen Anlage ist für das dritte Quartal 2017 vorgesehen. (ld)

Printer Friendly, PDF & Email