Logistikimmobilien: Neuer Rhenus-Standort in Karaganda

Das Logistikunternehmen plant einen neuen Standort und ein Containerdepot im kasachischen Karaganda.

Der kasachische Präsidenten Qassym-Schomart Toqajew (links) und Rhenus-Vorstand Michael Viefers am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. (Foto: Präsidentenamt der Republik Kasachstan)
Der kasachische Präsidenten Qassym-Schomart Toqajew (links) und Rhenus-Vorstand Michael Viefers am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. (Foto: Präsidentenamt der Republik Kasachstan)
Melanie Endres
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Die Rhenus-Gruppe will in Kasachstan expandieren und dafür einen neuen Standort sowie ein Containerdepot in der Industriestadt Karaganda eröffnen, das hat Rhenus kürzlich bekanntgegeben. Karaganda ist mit rund 500.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Kasachstans und hat ihren Schwerpunkt bei der Kohle-, Eisen- und Stahl-, sowie Zementindustrie. Michael Viefers, Vorstand der Rhenus:

„Kasachstan ist für China zweitwichtigstes Import- und Exportland. Als Transitland zwischen Ost und West liegt es geografisch günstig. Deutsche Unternehmen wie die Rhenus Gruppe können sich insbesondere über eigene Standorte im Land in den zunehmenden Warenumschlag einbringen.“

Moderne Verkehrsinfrastruktur

Als eine Drehscheibe der Belt and Road Initiative (BRI) ist die Verkehrsinfrastruktur in Kasachstan bereits umfangreich modernisiert worden, so die Angaben. Besonders die Verbindungen zwischen der chinesischen Provinz Jiangsu und dem niederländischen Rotterdam sowie dem Korridor Xinjiang, Iran und der Türkei sindvon Bedeutung, so Rhenus. Mehr als die Hälfte aller Güterzüge zwischen China und Europa passiert demnach den größten Binnenstaat der Welt.

Rhenus in Kasachstan

In Kasachstan ist die Rhenus Gruppe bisher mit dem auf weltweite Containerlogistik spezialisierten Tochterunternehmen Rhenus Intermodal Systems in der Hauptstadt Nur-Sultan und in Almaty vertreten. Die Rhenus Gruppe hat eigenen Angaben zufolge einen Jahresumsatz von 5,1 Milliarden Euro und beschäftigt an 660 Standorten 31.000 Mitarbeiter. Spezialisiert ist das Logistikunternehmen auf Supply Chain mit Lösungen für unterschiedliche Branchen, darunter multimodale Transporte, Lagerung, Verzollung sowie Mehrwertdienste.

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