Logistikimmobilien: Maersk mietet Neubau von Deutsche Logistik Holding in Bremerhaven

AP Moeller Maersk AS verstärkt seine Aktivitäten in Bremerhaven. Die größte Containerschiffreederei wird im zweiten Quartal 2024 einen Logistikneubau von DLH Deutsche Logistik Holding beziehen.

AP Moeller Maersk AS wird künftig unterschiedliche Kundengeschäfte an einem neuen Standort in Bremerhaven abwickeln. (Bild: DLH Deutsche Logistik Holding)
AP Moeller Maersk AS wird künftig unterschiedliche Kundengeschäfte an einem neuen Standort in Bremerhaven abwickeln. (Bild: DLH Deutsche Logistik Holding)
Gunnar Knüpffer

Die weltweit größte Containerschiffreederei AP Moeller Maersk AS weitet ihre Aktivitäten in Bremerhaven aus. Maersk wird Mieter eines circa 70.000 Quadratmeter großen Logistikneubaus im Fischereihafen, den die DLH Deutsche Logistik Holding entwickelt und realisiert, heißt es in einer Mitteilung der Tochtergesellschaft des Geschäftsbereichs Real Estate der Zech Group SE vom 31. August. Das Objekt soll im zweiten Quartal 2024 bezugsfertig an Maersk übergeben werden.

Maersk wird unterschiedliche Kundengeschäfte an diesem Standort abbilden.

„Dieser Standort ist für unsere zukünftige strategische Ausrichtung sehr wichtig“, sagte Bram van der Plas, Projektmanager bei Maersk.

Der Neubau soll den Anforderungen an eine moderne und nachhaltige Logistikimmobilie gerecht werden. Unter anderem wird das Dach vollflächig mit einer Fotovoltaikanlage ausgestattet werden, sodass ein CO2-neutraler Betrieb ermöglicht werden kann. Mit dem Projekt wird eine DGNB-Goldzertifizierung angestrebt.

Vermittelt wurde der Mietvertrag durch den globalen Immobiliendienstleister CBRE.

„Der Mietvertragsabschluss in einer angespannten Marktphase mit steigenden Mietpreisen, geringem Grundstücksangebot und Planungsschwierigkeiten bei Bauzeiten und -preisen, zeigt die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten“, sagte Tobias Heine, Director Industrial & Logistics Hamburg bei CBRE, der die Maersk-Gruppe in Norddeutschland betreut.

Ein Erbpachtvertrag mit der Fischereihafen Betriebs GmbH und der Finanzbehörde Bremen über ein circa 140.000 Quadratmeter großes Grundstück wurde durch die DLH bereits unterzeichnet und der Bauantrag bei den zuständigen Behörden eingereicht.

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