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Logistikimmobilien: Geringere Neubauaktivität im ersten Quartal 2019

Logistikregion Berlin/Brandenburg zeigt sich zu Jahresbeginn als am dynamischsten.

Neubauaktivitäten: Der Logistikimmobilien-Seismograph von Logivest verzeichnete für das erste Quartal 2019 rund 830.000 Quadratmeter neu begonnener Projektentwicklungen in Deutschland. (Symbolbild: AdobeStock/RABE)
Neubauaktivitäten: Der Logistikimmobilien-Seismograph von Logivest verzeichnete für das erste Quartal 2019 rund 830.000 Quadratmeter neu begonnener Projektentwicklungen in Deutschland. (Symbolbild: AdobeStock/RABE)
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Matthias Pieringer

Das Jahr 2019 hat mit einer im Vergleich zum Vorjahresquartal verhaltenen Neubauaktivität am deutschen Logistikimmobilienmarkt begonnen. Die rund 830.000 Quadratmeter neu begonnener Projektentwicklungen im ersten Quartal 2019  liegen circa 30 Prozent hinter den 1,2 Millionen Quadratmeter des ersten Vierteljahrs 2018, wie der aktuelle „Logistikimmobilien-Seismograph“ der Münchner Logivest GmbH zeigt.

Neue Projektentwicklungen: Berlin/Brandenburg am aktivisten

Die Neubauentwicklungen zu Beginn des Jahres 2019 fanden laut dem Logistikstandorte-Beratungsunternehmen mit einem Anteil von rund 85 Prozent überwiegend in den etablierten Logistikregionen statt, im Vergleich zu rund 73 Prozent in den vorherigen Quartalen. Aktivste Region im ersten Quartal 2019 sei mit 125.000 Quadratmeter die Logistikregion Berlin/Brandenburg gewesen. Dies sind Logivest zufolge bereits 60 Prozent des Neubauvolumens der Region im Gesamtjahr 2018. Diese dynamische Entwicklung wird, wie das Beratungsunternehmen meldete, von drei Neubauten getragen: durch ein Paketzentrum der Deutschen Post DHL und eine neue Niederlassung von Chefs Culinar – beide mit jeweils 40.000 Quadratmeter in Ludwigsfelde; sowie durch ein circa 35.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum für Amazon in Schönefeld.

Bremen und Würzburg/Schweinfurt folgen

Auf Platz zwei der aktivsten Regionen des ersten Quartals 2019 folgt die Region Bremen mit 100.000 Quadratmeter, auf Rang drei kommt die Region Würzburg/Schweinfurt mit knapp 70.000 Quadratmeter, wobei dem Logistikimmobilien-Seismograph zufolge das gesamte Flächenvolumen in Geiselwind für ein CO2-neutrales Multichannel-Zentrallager für Puma realisiert wird.

„Da im Rekordjahr 2018 bereits viele Projektentwicklungen in die Umsetzung gingen, bleibt abzuwarten, ob der erreichte Neubauwert von rund 4,9 Millionen Quadratmeter in diesem Jahr erneut erreicht werden kann“, sagte Kuno Neumeier, Logivest-Geschäftsführer. „Angesichts der für 2019 angekündigten Bauvorhaben gehen wir jedoch davon aus, dass die Neubauaktivität in den kommenden Monaten wieder anziehen dürfte.“

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