Logistikimmobilien: Gebrüder Weiss eröffnet neues Logistikzentrum

Das Logistikunternehmen hat in der Nähe von Graz ein modernes 70.000 Quadratmeter großes Terminal für 28 Millionen Euro errichtet.

Der Transportlogistiker hat im österreichischen Kalsdorf bei Graz einen neuen Standort eröffnet. Foto: Gebrüder Weiss/Wolfgang Croce
Der Transportlogistiker hat im österreichischen Kalsdorf bei Graz einen neuen Standort eröffnet. Foto: Gebrüder Weiss/Wolfgang Croce
Melanie Wack
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Gebrüder Weiss hat einen neuen Standort in Kalsdorf bei Graz in Betrieb genommen. Wie das Logistikunternehmen kürzlich vermeldet hat, beträgt die Gesamtfläche des Neubaus rund 70.000 Quadratmeter. Das neue Terminal soll laut Angaben des Unternehmens die bisherige Logistikanlage in der steirischen Landeshauptstadt ersetzen. Investiert habe man in die innerhalb eines Jahres fertiggestellte moderne Logistikanlage rund 28 Millionen Euro. Gerhard Haas, Niederlassungsleiter Gebrüder Weiss Graz:

„Wir hatten die Kapazitätsgrenzen am alten Standort erreicht. Die neue Anlage ermöglicht uns weiteres Wachstum und noch besseren Service für unsere Kunden. Unsere 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich darauf, die neuen infrastrukturellen Möglichkeiten in diesem Sinne auszuschöpfen.“

16.500 Quadratmeter Logistikfläche

Das Areal des neuen Standorts liegt in der Nähe der Autobahnen A9 sowie A2 und umfasst unter anderem eine 16.500 Quadratmeter große Logistikhalle sowie eine Umschlagfläche von 6.500 Quadratmetern. Die Anzahl der Laderampen habe man mit 92 mehr als verdoppelt. Video- und Frachtvermessungssysteme sollen hierbei für eine sichere und effiziente Beladung der Lkw sorgen.

Zudem plant das Unternehmen, im zweiten Quartal dieses Jahres mit dem Bau einer Fotovoltaikanlage zu beginnen. So könne man jährlich 920 Megawattstunden Strom produzieren und bis zu 75 Tonnen CO2 einsparen, hieß es.

Sendungsaufkommen gestiegen

Der Standort Graz wird innerhalb des eigenen Netzwerks als zentraler Umschlagpunkt für Transporte Richtung Südosteuropa genutzt. In der Coronakrise ist das Sendungsaufkommen des Logistikers im Landverkehr 2020 um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Als stärkster Wachstumstreiber habe sich das Home-Delivery-Geschäft entpuppt, das mit 72.100 Sendungen ein Plus von 38 Prozent erreicht habe.

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