Logistikimmobilien: DFI tritt ESG-Initiative ECORE bei

Der Projektentwickler möchte sich innerhalb der Organisation vor allem in den Schwerpunktsektoren Logistik, Gewerbe und Industrie engagieren.

Der Projektentwickler DFI ist der ESG-Initiative ECORE beigetreten und engagiert sich dort für nachhaltige Logistikimmobilien. (Symbolbild: Ronstik/AdobeStock)
Der Projektentwickler DFI ist der ESG-Initiative ECORE beigetreten und engagiert sich dort für nachhaltige Logistikimmobilien. (Symbolbild: Ronstik/AdobeStock)
Sandra Lehmann

DFI Real Estate hat sich nach Eigenangaben als erster Projektentwickler für Industrie- und Logistikimmobilien dem ESG-Circle of Real Estate (ECORE) angeschlossen. Wie das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf mitteilt, hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, einen europaweit einheitlichen Branchenstandard zur ESG-Bewertung von Gebäuden und Immobilienportfolios zu etablieren. DFI Real Estate werde sich insbesondere im Fachausschuss Projektentwicklung für ihre Schwerpunktbranchen Logistik, Gewerbe und Industrie engagieren.

„Immobilienentwicklungen und ihre Finanzierung sind immer stärker an Nachhaltigkeitskriterien gekoppelt. Das ist wichtig und richtig, denn es geht darum, eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaft zu schaffen und den Klimaschutz konsequent voranzutreiben“, sagt Andreas Fleischer, Managing Director von DFI Real Estate. „Der von ECORE entwickelte Branchenstandard ist belastbar und marktfähig. Er trägt dazu bei, Greenwashing zu verhindern und sorgt vor allem auf Investorenseite für mehr Sicherheit und Transparenz.“

„Wir verfolgen mit unserem Beitritt zu ECORE das Ziel, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Scorings im Circle of Real Estate aktiv mitzugestalten, denn ESG ist Teil unserer DNA“, ergänzt Julian Sommer, Regional Director West bei DFI Real Estate und Spezialist für Transaktions- und Investmentmanagement. „Im Netzwerk haben wir die Möglichkeit, unsere Expertise, unsere innovativen Ideen einzubringen und diese mit anderen Projektentwicklern, Investoren und Asset Managern zu erörtern.“

Der ESG-Circle of Real Estate wurde im Februar 2020 gegründet. Über 150 Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich Fonds- und Assetmanagement, der Projektentwicklung sowie dem Bankenbereich haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen einheitlichen Branchenstandard zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilienportfolios zu entwickeln. Dabei versteht sich ECORE eigenen Aussagen zufolge auch als Dialog- und Best Practice-Plattform für den offenen und vertrauensvollen Austausch unter den Mitgliedern.

Standard für ESG-Kriterien

Mit dem ECORE-Scoring wurde nach Angaben der Organisation ein Standard erschaffen, der alle Regularien, Gesetze, Verordnungen und die ESG-Kriterien vereint. Das Scoring ist dynamisch und wird fortlaufend an die neuesten Anforderungen der EU angepasst. Den Fonds, Investoren, Bestandshaltern und Projektentwicklern biete ECORE über alle Asset-Klassen die Möglichkeit, den ESG-Zustand ihrer Objekte zu erfassen und auf individuell ausgewählten Ebenen zu vergleichen. Der Score-Wert wird anhand einer Punkteskala von null bis 100 abgebildet.

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