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Logistikimmobilien: BMW lässt in Landshut bauen

Zweiter bayerischer Neubau soll Tunnel bekommen.
Das ist der Plan: Das neue Versorgungszentrum von BMW soll in etwa so aussehen, wenn es fertig ist. (Grafik: Goodman)
Das ist der Plan: Das neue Versorgungszentrum von BMW soll in etwa so aussehen, wenn es fertig ist. (Grafik: Goodman)
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Nadine Bradl

Der australische Immobilienentwickler Goodman hat mit dem Bau eines 48.200 Quadratmeter großen Versorgungszentrums für den Münchner Autobauer BMW AG in Landshut begonnen. Die neue Anlage wird direkt mit dem angrenzenden Produktionswerk von BMW verbunden, gab Goodman in einer Pressemitteilung am 8. Juni bekannt. Der Bau des Versorgungszentrums habe bereits im März 2016 begonnen, die Übergabe sei für Mitte 2017 geplant.

Tunnel für Warenumschlag

Das von Goodman entwickelte Versorgungszentrum verteilt sich auf zwei Gebäudeeinheiten mit knapp 7.100 Quadratmeter und 40.650 Quadratmeter auf einem von BWM ausgewählten Grundstück. Die neue Anlage wird eine Lagerfläche von insgesamt 38.200 Quadratmeter bieten, ergänzt durch spezielle Be- und Entladetunnel an den Seiten der beiden Gebäude. Diese Tunnel sollen einen effizienten Warenumschlag ermöglichen und werden zudem beheizt, um den Komfort für die Mitarbeiter zu erhöhen. Zur Optimierung der Logistikprozesse investiert BMW in unterirdische Wegeverbindungen, die von Lkw und elektrischen Shuttlezügen befahren werden. Auf diese Weise verbindet der Autobauer sein Werk in Landshut mit dem neu entwickelten Versorgungszentrum.

Bis zu 15 Meter hoch

Der Großteil der Einheiten des Versorgungszentrums wird eine lichte Hallenhöhe von 7,5 Metern für die Blocklagerung haben. Ein Teil des größeren Gebäudekomplexes wird 15 Meter hoch sein, um ein Hochregallager sowie einen Pick Tower zu integrieren, der als „Supermarkt“ für Kleinteile und Komponenten dient. Weitere 2.400 Quadratmeter entfallen laut Goodman auf Büro- und Sozialflächen.

Gold-Zertifikat

Das neue Zentrum wird mit LED-Beleuchtung und isolierten Dunkelstrahlern ausgestattet. Nach der Fertigstellung werde die Anlage ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten.

Herausforderung Grundstückszuschnitt

Dirk Mölter, Goodman Sustainability and Technical Director Continental Europe, sagt: „Dieses Projekt stellte unser technisches Team vor die Herausforderung, eine effiziente Lösung auf einem Grundstück von außergewöhnlichem Zuschnitt zu entwickeln und beide Gebäudeeinheiten so zu gestalten, dass die maximale betriebliche Effizienz erreicht werden kann.“

Zweites Projekt für BMW

Die neue Anlage in Bayern ist bereits die zweite Entwicklung von Goodman für den Automobilhersteller innerhalb der letzten zwölf Monate. Erst im Januar hatte der Immobilienkonzern ein 70.000 Quadratmeter großes Distributionszentrum für die BWM Group in Kleinaitingen bei Augsburg fertiggestellt (LOGISTIK HEUTE berichtete).

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