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Logistikimmobilien: Begehrte Bauwerke, gefragte Standorte

Wirtschaftslage und Onlinehandel befeuern die Nachfrage.
Ein Beispiel aus Asien: Fast 80 Meter hoch, mit Lagerflächen über sechs Ebenen – der Logistikdienstleister Panalpina baut in Singapur auf ein neues mehrstöckiges Logistikzentrum. (Foto: Panalpina)
Ein Beispiel aus Asien: Fast 80 Meter hoch, mit Lagerflächen über sechs Ebenen – der Logistikdienstleister Panalpina baut in Singapur auf ein neues mehrstöckiges Logistikzentrum. (Foto: Panalpina)
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Matthias Pieringer

Der deutsche Lager- und Logistikimmobilienmarkt hat im ersten Halbjahr 2018 wieder einen neuen Rekord verzeichnet. 3,4 Millionen umgesetzte Quadratmeter stehen für die ersten sechs Monate zu Buche, wie CBRE unlängst meldete. Gemäß der Analyse des Immobiliendienstleisters sind dies 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Laut CBRE entwickelten sich die ersten sechs Monate 2018 damit zum stärksten Halbjahr seit Aufzeichnungsbeginn.

Neubauaktivität imFokus

Was die Neubauaktivität auf dem deutschen Logistikimmobilienmarkt angeht, stellte die Logistikimmobilienberatung Logivest GmbH im Juli für das zweite Quartal 2018 1,05 Millionen Quadratmeter fest. Mit den rund 1,07 Millionen für das erste Vierteljahr ermittelten Quadratmeter ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 2,1 Millionen Quadratmetern für die ersten sechs Monate 2018. Dies entspricht 55 Prozent des Gesamtwerts von 3,8 Millionen Quadratmetern im Vorjahr 2017.

Östliches Ruhrgebiet an der Spitze

Wie der von Logivest herausgegebene „Logistikimmobilien-Seismograph“ zudem zeigt, ist der größte Gewinner des zweiten Quartals das „Östliche Ruhrgebiet“. Von der dort insgesamt errichteten 200.000 Quadratmeter Neubaufläche ist der Großteil dem Bau eines mehrgeschossigen Logistikzentrums für einen Onlinehändler zuzuschreiben, bei dem es sich Logistikinsidern zufolge um Amazon handelt. Im Mai 2018 war die Grundsteinlegung für das Projekt im „Logistikpark Ost-Westfalen“ bei Oelde, das nach Auskunft das Entwicklers Gazeley voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen sein wird (LOGISTIK HEUTE berichtete).

Mangel an Grundstücken und Personal

Die Wirtschaftslage in Deutschland und der wachsende Onlinehandel treiben die Flächenumsätze und den Neubau von Logistikimmobilien an. Aber nicht zuletzt in den Ballungsräumen entpuppen sich fehlende Grundstücke und die schwierige Suche nach Mitarbeitern als Problemfaktoren.

Einen Überblick zur aktuellen Lage im Markt der Logistikimmobilien und über mögliche Zukunftstrends gibt LOGISTIK HEUTE in der Titelgeschichte des Sonderhefts „Logistik-Immobilien & Standorte 2018“, das seit dem 21. September verfügbar ist.

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