Logistikdienstleistung: UPS weiht neues Paket-Center in Kirchheim ein

Täglich werden von hier aus mehr als 10.000 Kunden mit der Zustellung und Abholung von Paketsendungen bedient

Kirchheim bei München: Das neue Logistikgebäude spielt für UPS eine Schlüsselrolle bei der Zustellung von Paketen in München und den östlich angrenzenden Landkreisen. (Foto: Lukas Barth)
Kirchheim bei München: Das neue Logistikgebäude spielt für UPS eine Schlüsselrolle bei der Zustellung von Paketen in München und den östlich angrenzenden Landkreisen. (Foto: Lukas Barth)
Matthias Pieringer

Der Paketdienstleister UPS hat am 8. Mai eine neue Verteilniederlassung in Kirchheim bei München feierlich eröffnet. Bei der Anlage handelt es sich um ein für UPS modernisiertes Fabrikgebäude, das die 200 Meter entfernte und seit 1991 in Betrieb befindliche Niederlassung ersetzt. Das neue Gebäude spielt laut einer UPS-Mitteilung eine Schlüsselrolle beim Zustellen von Paketen in München und den östlich angrenzenden Landkreisen und bildet die Grundlage für die Elektrifizierung der Zustellflotte in der Region.

Burak Kılıç, UPS Managing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz: „Das neue Paket-Center in Kirchheim schafft ein besseres Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter und gibt uns die Möglichkeit, unsere Flotte an Elektro-Fahrzeugen weiter auszubauen.“

Die neue UPS-Niederlassung umfasst eine Betriebsfläche von rund 20.900 Quadratmetern, einschließlich etwa 9.100 Quadratmetern Hallenfläche und 2.100 Quadratmetern Bürofläche. Täglich werden von hier aus mehr als 10.000 Kunden mit der Zustellung und Abholung von Paketsendungen bedient, wobei die neue Anlage UPS zufolge ein zukünftiges Wachstum ermöglicht. Die bisherige Niederlassung bleibt als Standort für die Export-Abteilung, die Werkstatt und als Staging-Bereich für Container erhalten.

Für die Mitarbeiter bietet das neue Center dem Paketdienstleister zufolge mehr Büroflächen und verbesserte Arbeitsbedingungen. Die Zusteller sollen von einem vereinfachten Zugang zu den Be- und Entladebereichen profitieren und dadurch Zeit sparen. Gleichzeitig verfügt laut UPS die Fördertechnik über ein modernes und ergonomisches Layout, wodurch Heben und Tragen beim Umschlag und der Verladung vermieden werden können und die Arbeitssicherheit gesteigert wird.

Darüber hinaus soll der UPS-Standort noch mit einer umfangreichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden. Noch für dieses Jahr ist der Einsatz der ersten Elektro-Zustellfahrzeuge geplant.

Über die Niederlassung in Garching deckt UPS nach eigenen Angaben bereits heute die Paketzustellung in zwei Drittel der Münchner Umweltzone mit circa 40 Lastenrädern ab. Mit dem Einsatz der Lastenräder und der Möglichkeit, in Kirchheim Elektro-Zustellfahrzeuge zu nutzen, schaffe man, so UPS, die Voraussetzung für die weitgehend abgasfreie Paketbelieferung in München.