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Logistikdienstleistung: Hoyer zieht Bilanz für 2018

Hoyer will seine internationale Präsenz 2019 weiter ausbauen.

Nach Unternehmensangaben sind mehr als ein Drittel der Container mit Telematik zu sogenannten Smart Tanks ausgerüstet. (Foto: Hoyer))
Nach Unternehmensangaben sind mehr als ein Drittel der Container mit Telematik zu sogenannten Smart Tanks ausgerüstet. (Foto: Hoyer))
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Das Transport- und Logistikunternehmen Hoyer hat den Geschäftsbericht für das Jahr 2018 vorgelegt. Unternehmensangaben zufolge konnte bei einem Umsatz von 1,167 Milliarden Euro die Eigenkapitalquote auf 44 Prozent (Vorjahr: 41 Prozent) gesteigert werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern habe 40,218 Millionen Euro betragen.

Das Budget für das laufende Geschäftsjahr wurde nach Bekunden von Hoyer auf 173 Millionen Euro angesetzt. Nach eigenen Aussagen wurden im Jahr 2018 Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Transportequipment sowie zur Modernisierung der Tankcontainerflotte in Höhe von 83,9 Millionen Euro getätigt – das Investitionsvolumen für 2019 würde daher verdoppelt. Geplant seien Investitionen in den Bereichen Business Development, Sachanlagen, Akquisition und Ersatzinvestitionen sowie die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie Smart Logistics.

„Mit der Investitionssumme für 2019 bauen wir auch Smart Logistics und die Supply Chain Services – und damit unseren Wettbewerbsvorteil – zielstrebig weiter aus“, so Thomas Hoyer, Beiratsvorsitzender der Unternehmensgruppe.

Digitale Supply Chain als Unternehmensstrategie

2018 wurde dem Geschäftsbericht zufolge die Digitalisierung der Tankcontainerflotte weiter in Angriff genommen, mehr als ein Drittel der Container ist mit Telematik zu sogenannten Smart Tanks ausgerüstet. Weitere Maßnahmen seien im Bereich der Added-Value-Services initiiert worden. Die digitale Supply Chain ist Teil der übergreifenden Digitalisierungsstrategie, so Hoyer.

„Wir haben den steigenden Bedarf an spezialisierten Logistikservices über den Transport hinaus erkannt. Deswegen setzen unsere Logistiklösungen genau dort an und bilden große Teile der Supply Chain transparent ab – weltweit und jederzeit“, erklärt Ortwin Nast, Chief Executive Officer der Unternehmensgruppe.

Internationale Unternehmensaktivitäten vollzog die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben vor allem im asiatischen Raum. In Shanghai übernahm der Geschäftsbereich Supply Chain Solutions (SCS) mit Added-Value-Services zusätzliche Tätigkeiten in der Werklogistik. Zudem wurden die Transportaktivitäten in China weiter ausgebaut. In Australien wurde das Joint Venture Hoyer Logistics Australia gegründet. In den beiden Geschäftsbereichen Deep Sea und Chemilog konnte dabei 2018 ein leichtes Umsatzplus erzielt werden, was zusammen 58 Prozent des Umsatzes der Unternehmensgruppe ausmachte.

24 Prozent des Gesamtumsatzes trug die Geschäftseinheit Petrolog bei. Mit der Kraftstoffversorgung von Flughäfen und Flugzeugen habe man trotz eines Umsatzrückgangs von 7,2 Prozent in Europa 2018 ein strategisch wichtiges Feld weiter erschließen können. Die Business Unit Gaslog habe einen Umsatzanstieg von 4,5 Prozent verzeichnen und zehn Prozent des Gesamtumsatzes beitragen können, vor allem in Deutschland und in den Niederlanden habe sich das Transportlogistikgeschäft mit Industrie-, Chemie- und Spezialgasen gut entwickdelt.

Acht Prozent des Gesamtumsatzes sei auf die Geschäftseinheit Netlog zurückzuführen, die für das weltweite Containermanagement und technische Leistungen, wie Reinigung und Wartung sowie Depotservices verantwortlich ist. Der deutlichste Umsatzanstieg habe sich im Intermediate Bulk Container (IBC)-Geschäft gezeigt. Eigenen Angaben zufolge plant die Unternehmensgruppe den Ausbau der internationalen Präsenz sowie Investitionen in Logistiklösungen für die Zukunft. Aktuell sind rund 6.200 Mitarbeiter an über 115 Repräsentanzen weltweit für das Unternehmen tätig.

tm

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