Logistikdienstleistung: Geis Gruppe darf Quehenberger Logistics übernehmen

Die Übernahme von 66 Prozent der Anteile von Quehenberger Logistics durch die Geis Gruppe wurde durch die Kartellbehörden erlaubt. Zusammen erwirtschaften die beiden Unternehmen künftig einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro.

Die Geis Gruppe hat für die Übernahme von Quehenberger Logistics grünes Licht von den Wettbewerbshütern bekommen. (Symbolbild: Stroomer PR)
Die Geis Gruppe hat für die Übernahme von Quehenberger Logistics grünes Licht von den Wettbewerbshütern bekommen. (Symbolbild: Stroomer PR)
Gunnar Knüpffer
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Die Kartellbehörden haben grünes Licht gegeben: 66 Prozent der Anteile an Quehenberger Logistics (Augustin Quehenberger Gruppe) können an die Geis Gruppe gehen, teilte der fränkische Logistikdienstleister am 16. August gegenüber der Presse mit.

„Jetzt werden wir richtig loslegen und unsere Teams zusammenbringen, um uns gegenseitig kennenzulernen und gemeinsame Projekte zu diskutieren“, kündigten die geschäftsführenden Gesellschafter der Geis Gruppe, Hans-Wolfgang Geis und Jochen Geis, an.

Positiv reagierte auch Christian Fürstaller, CEO und Miteigentümer von Quehenberger Logistics:

„Geis ist bei den Themen Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit sehr gut aufgestellt, während wir bei Quehenberger in Sachen Digitalisierung und künstliche Intelligenz sehr weit entwickelt sind. Gemeinsam werden wir nun das Beste aus beiden Unternehmen zusammenbringen und weiterentwickeln.“

Für Geis und Quehenberger sind nun insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter an rund 200 Standorten in 13 Ländern tätig und erwirtschaften einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro.

„Unsere Kunden haben jetzt einen noch stärkeren Logistikpartner an ihrer Seite“, ergänzten Hans-Wolfgang Geis und Jochen Geis. Auf Basis dieser gebündelten Stärke würden sie noch umfangreichere exzellente logistische Lösungen anbieten.