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Logistik-Wearables: Das ist bei Augmented-Reality-Plattformen wichtig

Laut Wearable-Spezialist Ubimax gilt es bei Augmented-Reality-Plattformen unter anderem Insellösungen zu vermeiden.

Datenbrillen sind in vielen Fällen ein sinnvolles Werkzeug für die Arbeit im Lager. (Foto: Ubimax)
Datenbrillen sind in vielen Fällen ein sinnvolles Werkzeug für die Arbeit im Lager. (Foto: Ubimax)
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Unternehmen, die Datenbrillen, Smart Glasses oder andere Wearables verwenden, benötigen lokale Apps, die auf diesen Geräten laufen. Diese geben dem Anwender genau zum richtigen Zeitpunkt die Informationen, die benötigt werden, um einen Arbeitsschritt korrekt und effizient zu erledigen. Die Geräte helfen zum Beispiel bei der Auftragskommissionierung in der Logistik, bei der Inspektion und Wartung von Maschinen oder durch Experten-Videoanrufe beziehungsweise Remote Support.

Neben dem Erstellen eigener Apps helfen Augmented-Reality-Plattformen Unternehmen zudem beim Verwalten der verschiedenen Geräte und der einzelnen Arbeitsabläufe sowie bei der Kommunikation mit den Werkern. Doch welche Punkte müssen Firmen bei der Auswahl einer AR-Plattform beachten? Frank Lampe, SVP Marketing bei der Bremer Ubimax GmbH, nennt sieben Kriterien:

1. Isolierte Lösungen vermeiden

Kein Unternehmen möchte für jede einzelne Aufgabe eine eigene Lösung implementieren – deswegen sollten Sie auch bei der Wahl Ihrer AR-Plattform darauf achten, dass diese möglichst viele Anwendungen entlang Ihrer Wertschöpfungskette unterstützt beziehungsweise unterstützen kann.

2. Einfache Integration

Wichtig ist zudem, dass sich die Plattform einfach in bereits bestehende IT-Systeme integrieren lässt. Dazu zählen zum Beispiel das Lagerverwaltungs-, das Ressourcenplanungs- oder das Produktionsmanagementsystem.

3. Breites Hardware-Spektrum

In einigen Arbeitsumgebungen sind Tablets oder Smart Watches eventuell besser geeignet als eine Datenbrille – AR-Plattformen sollten daher ein breites Hardware-Spektrum unterstützen, sodass Unternehmen genau das Gerät verwenden können, das sich für die jeweilige Arbeitsumgebung am besten eignet.

4. Systemunabhängigkeit

Um gleichzeitig flexibel und zukunftssicher zu sein, sollte die AR-Plattform Betriebssystem-unabhängig arbeiten, und beispielsweise sowohl Android- als auch Windows-basierte Geräte unterstützen.

5. Einfache und einheitliche Verwaltung

Auch wenn ein Unternehmen verschiedene Hardwaremodelle wie Datenbrillen mehrerer Hersteller oder Scanner einsetzt und die Arbeiter verschiedene Aufgaben und individuelle Arbeitsabläufe haben, sollte die Plattform einfach zu handhaben sein und alle Geräte, Aufgaben und Arbeitsabläufe unter einer einheitlichen Oberfläche integrieren und verwaltbar machen.

6. Flexibilität bei Veränderungen

Für Unternehmen ist es wichtig, dass sie schnell und flexibel neue Arbeitsabläufe integrieren und bestehende Abläufe modifizieren können. Wichtig ist dabei, dass sie die Integration neuer Arbeitsabläufe und Veränderungen schnell, einfach und kostengünstig selbst realisieren können - ohne Wartezeiten und ohne zusätzliche Kosten.

7. Erfahrungen anderer beachten

Auch wenn es für viele Unternehmen Neuland ist, eine AR-Plattform zu wählen, sind andere diesen Schritt schon zuvor gegangen. Auf ihre Erfahrungen sollten Firmen achten und eine Plattform wählen, die schon ausführlich von anderen Unternehmen unter realen Bedingungen genutzt wurde. Je mehr Installationen vorhanden sind, desto ausgereifter und zuverlässiger ist die Lösung und desto eher können Firmen darauf vertrauen, dass sie zuverlässig und stabil läuft.

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